Wo “verbringst” du deine Aufmerksamkeit (im Gegensatz zu deiner Zeit)?


 

Zusammenfassung:
 

Ich rege gern Leute dazu an, dass sie mal die Stunden zusammenzählen, die sie in der Woche bei der Arbeit verbringen, und mit Schlafen, Hausarbeit, ihren Leidenschaften und so weiter. Das kann einem ganz schön die Augen öffnen.
 

In Wirklichkeit ist die Sache aber ein wenig komplizierter. Zeit zuzubringen bedeutet nicht unbedingt auch Aufmerksamkeit zu schenken, wie dir jedes tagträumende Schulkind bestätigen könnte. In der Tat ist es viel wichtiger, worauf du deine Aufmerksamkeit und damit auch deine Energie richtest.
 

Deine heutige Mission ist es sicherzustellen, dass du deine Aufmerksamkeit dort hinlenkst, wo sie gut für dich ist.
 
 

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Aufgabe 1: Wo ist deine Aufmerksamkeit?

 

Ich habe ja schon den tagträumenden Schüler erwähnt, aber das geht nicht nur Kindern so. Die meisten von uns haben schon mal auf der Arbeit in einem Meeting gesessen und so getan, als ob wir zuhörten, obwohl wir mit den Gedanken ganz woanders waren – stimmt’s oder hab ich Recht?
 

Weitere Beispiele für dieses Phänomen:

  • Du ist bei der Arbeit und checkst deine sozialen Medien oder planst den Einkauf fürs Abendessen.
  • Vielleicht gehst du deiner Leidenschaft nach, kannst dich aber nicht konzentrieren, weil du in Gedanken ein Beziehungsproblem wälzt.
  • Du bist verliebt und egal, was du tust, kannst du nur an den geliebten Menschen denken.

Keines dieser Beispiele ist übrigens “negativ” gemeint. Sowas kommt einfach vor. Mach dir einfach bewusst, dass deine Aufmerksamkeit nicht unbedingt immer auf dem liegt, was du gerade tust.
 

Aufmerksamkeit und Zeit
Foto von TaniaRose auf pixabay.com

 

Aufgabe 2: Von Zeit und Aufmerksamkeit zur Priorität

 

Die erste Aufgabe hat dir gezeigt, dass du bereits jetzt deine Aufmerksamkeit nicht unbedingt auf das richtest, was du gerade tust. Vielmehr ist sie dort, wo es dir gerade wichtig ist – aber bislang ist das unbewusst geschehen. Aufgabe 2 ist es, diesen Prozess bewusst zu nutzen.
 

Im Schnitt hat ein Leben für 3 bis 4 Prioritäten Platz. Sagen mir mal, du selbst, dein Partner, Kinder und deine Leidenschaft(en). Ich rege an, dass du deine Aufmerksamkeit dorthin lenkst.
 

Ich schlage jetzt nicht vor, bei der Arbeit die Zeit zu verträumen. Was ich sage, ist, dass du nicht mit dem Job “verheiratet” sein solltest, wenn er für dich nicht zu den wichtigsten Prioritäten gehört. Dann kannst du diese Zeit und Aufmerksamkeit/Energie für das verwenden, worauf es ankommt – ohne Schuldgefühle.