Geld: Das Thema, über das niemand spricht

Geldmanagement
 

Heute schreibe ich über eines der größten Tabu-Themen unserer Zeit. Nein, nicht offene Beziehungen, Politik oder Religion. Ich meine… Geld und Geldmanagement.
 

Aus irgendeinem Grund scheint es annehmbarer zu sein, über Geschlechtskrankheiten zu sprechen als über Geld. Mein eigenes Erleben spiegelt das wieder: Wann immer ich einen Artikel oder ein Video zum Thema veröffentliche, sehen sich das relativ wenige Leute an. Warum thematisiere ich Geld dann weiterhin?
 

Die Antwort: Weil es wichtig ist und weil du niemals schaffen wirst, deine Leidenschaft wirklich zu priorisieren, wenn du nicht an deiner Einstellung zu Finanzen arbeitest und dein Geldmanagement auf solide Füße stellst. Ein weiterer Grund ist, dass es völlig lächerlich ist, ein so alltägliches Thema derart zu tabuisieren, ein Thema, das für unser tägliches Leben so wichtig ist.
 

Im Folgenden sehe ich mir die Gründe an, warum das Thema so vielen gegen den Strich geht. Dann erkläre ich sichere Wege aus dem Tabu und hin zu einem gesunden, sogar freudvollen Geldmanagement.
 
 

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Warum ist Geld – und Geldmanagement – ein böses Wort?

 

Ich habe Fachartikel und Bücher zum Thema gelesen und mit hunderten von Menschen darüber geredet. Immerhin ist es Teil meiner Coachingprogramme! In all dem haben sich einige Trends abgezeichnet:
 

– Der erste Trend ist Unbehaglichkeit. Viele schämen sich, über Geld zu sprechen. Wir lernen in der Schule nichts über Geldmanagement, also sind die meisten Leute völlig planlos, wenn es um budgetieren, sparen oder investieren geht. Je älter sie werden, desto unbehaglicher fühlen sie sich mit all dem, und am Ende vermeiden sie das Thema einfach.
 

– Anscheinend hält sich auch ein Hauch von aristokratischem Denken im Sinn von: “Geld hat man, aber man spricht nicht darüber.” Diese Haltung ist besonders verblüffend, denn es ist klar, dass die einzigen Leute, die von ihr profitieren, Arbeitgeber sind, die ihre Angestellten unfair entlohnen. Wegen des Taboos fliegt es nie auf.
 

– Im Gegensatz zum zweiten Punkt steht die Ansicht, dass reiche Leute böse und gierig sind. Diese Einstellung ist weit verbreitet – sieh dich nur mal auf den sozialen Medien um! Da verwundert es nicht, dass niemand den Eindruck erwecken will, dass ihm/ihr Geld wichtig sei.
 

– Der letzte Grund ist Verlegenheit. Manche Leute haben ein unbestimmtes Gefühl der Scham, weil sie nicht mehr haben oder verdienen, und wollen nicht zugeben, dass sie sich mit Geldmanagement nicht auskennen. Andere schämen sich dafür, viel zu verdienen, was mit dem vorigen Punkt zusammenhängt: Sie haben Angst, unter die “schmutzigen Reichen” gezählt zu werden.
 

Welche dieser Punkte treffen auf dich zu? Mir ist noch nie jemand begegnet, die oder der eine von Natur aus gesunde Einstellung zu Geld hatte. Wir fallen alle in eine oder mehrere der obigen Kategorien. Wenn du deine kennst, hast du in den folgenden Abschnitten einen Vorteil.
 

das Thema, über das niemand spricht
 

Die Auswirkungen des Tabus

 

Ich habe bereits einige der Auswirkungen genannt: Die Leute schämen sich dafür, überhaupt Geld zu haben, weil es angeblich schmutzig und unmoralisch ist. Ungerechtigkeit und Ungleichheit setzen sich fort.
 

Auf der persönlichen Ebene ist das Tragische dabei, dass viele nie etwas über ihre Finanzen lernen und das Thema Geld immer aus einer Haltung von entweder Angst, Abneigung oder Vermeidung betrachten werden.
 

Wenn du nicht gerade als Aussteiger lebst, in einer Gemeinschaft, in der Tauschgeschäfte noch funktionieren, dann wirst du so ziemlich täglich mit Geld umgehen müssen, solange du lebst. Wenn du dir die gerade genannten drei Emotionen ansiehst: ist es wirklich das, was du fühlen willst bezüglich eines Themas, das in deinem Leben so zentral ist?
 

Könnte es an der Zeit sein, das zu ändern? Könnte es an der Zeit sein, das Thema anzugehen, deine Glaubenssätze zu ändern und die Freude am Geld kennenzulernen?
 
 

Deine Einstellung ändern

 

Du hast bereits einen Vorsprung, weil du herausgefunden hast, in welche Kategorie(n) deine negativen Glaubenssätze über Geld fallen (siehe “Warum ist Geld ein böses Wort?” oben). Um nun einen Glaubenssatz loszuwerden, musst du folgendes tun:
 

Schwäche den Glaubenssatz: Stell dir deinen Glaubenssatz wie einen Tisch mit vier Beinen vor. Jetzt brichst du die Tischbeine ab, indem du handfeste Beweise dafür suchst, dass dein Glaubenssatz nicht wahr ist. Wenn du zum Beispiel glaubst, dass alle Reichen schlechte Menschen sind, dann geh auf die Suche nach den erstaunlichen guten Taten, die manche begehen (wie etwa ganze Landstriche an Regenwald aufzukaufen, nur um ihn zu schützen).
 

Ersetze ihn mit einem neuen, konstruktiven Glaubenssatz: Jetzt finde einen Glaubenssatz, der an die Stelle dessen rückt, den du loswerden möchtest. Wenn dein Glaubenssatz war, dass Reiche schlechte Menschen sind, dann könntest du etwas Wahres finden wie: “Viele Reiche sind wunderbare Menschen, die viel Gutes tun. Geld macht Menschen mehr von dem, was sie ohnehin schon sind.”
 

Natürlich gehören noch viele weitere Facetten zu einer Einstellung des Überflusses. Wenn du aber erst mal deine Glaubenssätze in Angriff nimmst, ist das bereits die halbe Miete.
 

Überfluss
 

Geldmanagement lernen

 

Außer an deiner Einstellung zu arbeiten, solltest du die Grundsätze des Geldmanagements lernen. Es gibt viele Bücher zum Thema, und wenn du Wild Spirits News abonnierst, erhälst du auch regelmäßige “Geldrubrik”-Tipps und Ratschläge.
 

Setz dir ein monatliches Budget, das eine Kategorie für deine Leidenschaften beinhaltet. Ein Prozentsatz deines Geldes sollte auch für alberne Dinge reserviert sein. Die Freude, die du empfindest, wenn du dieses Geld ausgibst, nährt wiederum deine Einstellung und das Gefühl von Überfluss.
 

Du kannst Kurse absolvieren oder von der Pike auf in meinem Programm “Wildes Geld” lernen. Das ist eine Kombination aus Prinzipien des Geldmanagements und Investierens einerseits und der Entwicklung einer auf Überfluss und Freude ausgerichteten Einstellung andererseits. Du hättest wahrscheinlich nie gedacht, dass du Finanzen mal mit einer glücklichen, sogar spielerischen Einstellung gegenübertreten würdest und es dir damit finanziell besser gehen würde! Probier es einfach aus.
 

Was du auch tust, bitte brich das Tabu ums Geld. Es ist in Ordnung, es für wichtig zu nehmen. Es ist in Ordnung, Geld zu mögen und zu genießen. Das macht dich nicht oberflächlich, es sei denn, du fängst an, Geld nur um seiner selbst willen zu schätzen. All die wirkliche Negativität um Geld herum beginnt, wenn Menschen Geld wichtiger wird als andere Menschen oder die Erde, auf der wir leben, oder wenn sie damit versuchen, Macht zu gewinnen.
 

Solange du das nicht tust, kannst du Geld ganz offen genießen, dir Luxus gönnen und auch anderen etwas abgeben. Und vergiss nicht, deine Leidenschaft(en) zu finanzieren, großzügig, aber innerhalb eines handfesten Budgets. Das wird deinem Leben einen ganz neuen Glanz geben.
 

Warum bist du nicht unverschämt glücklich?

unverschämt glücklich
 

Bitte nimm dir einen Moment, um in dich hineinzuhören. Ich weiß, das ist ungewöhnlich, und anfangs kommt vielleicht auch gar nichts dabei heraus, aber versuch dranzubleiben: Atme tief durch und frag dich, wie glücklich oder unglücklich du jetzt gerade bist, in diesem Augenblick, ohne groß darüber nachzudenken. Hier geht es ums Gefühl.
 

Wie lautete deine Antwort? War es eine 5-Sterne-Rezension oder eher so la la? Die Wahrheit ist, dass ein Großteil der Menschen die meiste Zeit über nicht unverschämt glücklich sind. Natürlich sind wir auch nicht gerade unglücklich. Aber wäre es nicht schön, wenn wir sozusagen unser Glücksempfinden aufdrehen könnten?
 

Sehen wir uns das mal genauer an.
 
 

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Warum wir uns “so la la” fühlen

 

Auf den ersten Blick ergibt es nicht viel Sinn. Mal abgesehen von ernsthaften körperlichen oder psychischen Erkrankungen, an denen manche Menschen leiden und die einem schon gründlich die Stimmung vermiesen können, leben die meisten von uns ein Leben, von dem unsere Vorfahren geträumt hätten – wenn sie sich das überhaupt hätten vorstellen können.
 

Wir haben ein Zuhause und Komfort. Unsere Essensvorräte sind so reichhaltig, dass wir uns nie darüber Sorgen machen müssen, wir könnten hungern. Wir haben Familien und Freunde, die wir lieben und die uns lieben. In puncto Freizeit haben wir mehr Auswahl an erfüllenden Hobbies und Sportarten als jede Generation vor uns.
 

Wir leben wie Gott in Frankreich. Eigentlich sollten wir den ganzen Tag lang Freudensprünge machen, oder?
 

Warum machen wir das dann nicht?
 

Dafür gibt es viele Gründe; ich werde aber nur die häufigsten nennen.
 
 

#1: Negative Voreingenommenheit

 

Der erste Grund ist unsere angeborene, instinktive negative Voreingenommenheit. Ich habe auf Englisch ein Video darüber gemacht, das du dir hier ansehen kannst. Kurz gefasst war es für unsere Vorfahren überlebenswichtig, dem Negativen – so wie eventuellen Gefahren – mehr Aufmerksamkeit zu schenken als dem Positiven, und diese Voreingenommenheit haben wir geerbt.
 

Es ist ziemlich klar, wie das deine Stimmung betrüben kann, nicht wahr? Wenn es in deinem Leben zehn schöne Dinge gibt, aber deine genetische Programmierung dich dazu zwingt, lediglich das einzige Problem zu sehen, beeinträchtigt das sicher dein Glücksgefühl.
 
 

#2: Gewohnheit

 

Nummer zwei ist subtiler. Es klingt vielleicht merkwürdig, aber wir verfallen regelmäßig in die Stimmung, die uns zur Gewohnheit geworden ist.
 

Ich sage oft, dass unglücklich sein genauso eine Gewohnheit ist wir unverschämt glücklich sein. Wenn du dich mal umsiehst, fallen dir eine Menge Leute auf, die einfach so dahinleben, ohne je eines der beiden Extreme zu erleben. Wir sind von “so la la”-Leuten umgeben – oft auch in der Familie und natürlich in der äußeren Welt – also ist es das, was wir von Kindheit an so lernen.
 

Limit
 

#3: Oberlimit

Gay Hendricks schreibt vom “Oberlimit” an Glücksgefühl, das wir uns unbewusst zugestehen. Anscheinend empfinden wir das gewohnheitsmäßige (siehe den ersten Punkt) Niveau von sich-gerade-mal-okay-fühlen als Sicherheit. Es ist vertraut und daher angenehm.
 

Dieses innere Thermostat hält uns davon ab, uns für längere Zeit sehr glücklich – oder auch sehr unglücklich – zu fühlen. Laut Hendricks sind wir zwar überlücklich, wenn uns etwas Schönes widerfährt, aber nach einer Weile macht sich das Unbehagen bemerkbar, das daher kommt, dass wir uns über unserem “Oberlimit” befinden. Dann ziehen wir unbewusst eine Situation oder ein Problem an, die uns wieder auf das Niveau herunterziehen, das wir als “normal” empfinden.
 
 

Akutes und gewohnheitsmäßiges Glücksgefühl

 

Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich sage nicht, dass wir ständig überglücklich sein sollten. Ich habe auch schon öfter darüber gesprochen, dass das kontraproduktiv und schädlich wäre.
 

Phasen zu durchlaufen, in denen wir glücklicher oder unglücklicher als normal sind, ist völlig normal. Wenn du trauerst oder gerade deinen Job verloren hast, dich scheiden lässt oder mit einem Unglücksfall kämpfst, ist es normal und sogar gut für dich, die dazugehörigen Gefühle im vollen Umfang zu erleben.
 

Ähnliches gilt, wenn du gerade frisch verliebt bist oder deinen Traumjob gefunden hast. Dann wirst du wahrscheinlich eine Zeitlang überglücklich sein. Keiner dieser Extremzustände ist besser oder schlechter als der andere. Was beide gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie an bestimmte Situationen gebunden und daher zeitlich begrenzt sind.
 

Worum es mir in diesem Artikel geht, ist die Art, wie wir uns außerhalb von solchen Ausnahmesituationen fühlen. Wenn das Leben einfach so vor sich hin läuft, haben wir immer noch viele Gründe, glücklich zu sein, empfinden aber nicht unbedingt das entsprechende Glücksniveau.
 
 

Wie du glücklicher unverschämt glücklich wirst

 

Wenn du dir das Obige ansiehst, fällt dir vielleicht auf, dass viele der Dinge, die uns das “so la la”-Gefühl geben, ganz natürlich sind: Gewohnheiten, evolutionäre Bürden, die Dinge, die wir von Kindheit an lernen. Inzwischen sollte es ziemlich offensichtlich sein, dass mit dir alles in Ordnung ist, auch wenn du nicht ständig glücklich bist.
 

Die wichtige Erkenntnis dabei ist, dass du das Thermostat hochdrehen, den Oberlimit erhöhen und neue, glücklich machende Gewohnheiten entwickeln kannst. Natürlich geht das nicht über Nacht; es erfordert einen langfristigen Ansatz und viele kleine Schritte. Hier sind ein paar Beispiele, mit denen du anfangen kannst.
 
 

1. Neu und glänzend

Wenn man Leute nach der glücklichsten Zeit ihres Lebens befragt, dann erzählen viele von besonderen Ereignissen wie ihrer Hochzeit, einer Weltreise oder dem ersten Kind. Anscheinend blühen Menschen auf, wenn etwas Außergewöhnliches, Neues geschieht. Sorge also dafür, dass du regelmäßig etwas Neues anfängst! Probiere ein neues Hobby aus. Lerne neue Menschen kennen. Lerne eine neue Fähigkeit. Das hält dich frisch, bewahrt deine geistige Flexibilität und macht dich ganz einfach unverschämt glücklich.
 

unverschaemt gluecklich
 

2. Leidenschaften

Tu das, was dein Feuer entfacht. Einer der Gründe, warum ich meine Arbeit auf Leidenschaften ausrichte, ist die Tatsache, dass sie der Schlüssel zum Glück im Alltag sind. Wenn du etwas tust, das dich in den “Flow” bringt, worüber du die Zeit vergisst, dann ist es fast so, als ob du verliebt wärst: Du schwebst auf Wolke Sieben und dein Glücksgefühl ist astronomisch hoch.
 

3. Anderen helfen

Wenige Aktivitäten sind erfüllender wie unseren Mitmenschen zu helfen. Wir sind schließlich soziale Wesen! Arbeite ehrenamtlich für einen guten Zweck. Dabei musst du dich nicht auf Menschen beschränken: Mit Tieren zu arbeiten ist ebenfalls enorm glücksspendend. Wenn es dir an Zeit oder Gelegenheiten fehlt, unterstütze einen guten Zweck online oder durch Spenden. Ich helfe oft dabei, Kredite für weibliche Unternehmer in Entwicklungsländern durch Kiva zu finanzieren. Es bereitet mir so viel Freude, hinterher ihre Erfolgsgeschichten zu lesen.
 

4. Hofiere deine Sinne

Verwöhne bewusst deine fünf Sinne. Hör deine Lieblingsmusik. Deokoriere eine Ecke in deinem Haus in all deinen Lieblingsfarben. Trag Kleidung aus Naturfasern und genieße das Gefühl der Texturen auf deiner Haut. Sprüh dein Lieblingsparfum in die Luft oder hol dir Blumen ins Haus, deren Duft du liebst. Iss und schmecke bewusst deine Lieblingsspeisen. Es gibt nicht viel, was zu mehr Glückshormonen führt.
 

Such dir eine oder mehrere der genannten Techniken aus und wende sie regelmäßig an. Wichtig dabei ist, dass du dir regelmäßig Erinnerungen im Kalender oder auf dem Smartphone setzt, damit sie zur Gewohnheit werden. Allmählich wirst du den Unterschied spüren – bis zu dem Punkt, an dem du schließlich eine ganze Menge Zeit damit verbringst, einfach unverschämt glücklich zu sein.
 

3 Säulen für ein glückliches, stressfreies Leben

ein glueckliches Leben
 

Ein glückliches Leben ist wahrscheinlich eines der subjektivsten Konzepte, die wir Menschen haben. Das Thema fasziniert Forscher, und trotzdem kommen Studien wieder und wieder zu wenig schlüssigen Ergebnissen. Im besten Fall erhalten wir eine Reihe stark widersprüchlicher Beschreibungen – das Glück, so heißt es, sei gleichbedeutend mit Freude oder Erfüllung, sogar Errungenschaften, aber auch Zufriedenheit und Sorglosigkeit.
 

Ich war noch nie fähig, es bei “Es ist halt bei jedem individuell unterschiedlich” zu belassen. Es gibt durchaus Merkmale, die viele Konzepte vom Glücklich sein gemeinsam haben, und die möchte ich dir gern vorstellen. Und weil ich nun mal professionell mit meinen Klienten Glück erschaffe, teile ich außerdem, was ich gelernt habe und was ich die “3 Säulen” eines glücklichen Lebens nenne, das völlig frei von Stress ist.
 
 

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Was heißt glücklich sein?

 

Die Veröffentlichungen zum Thema Glück scheinen in zwei Kategorien zu fallen. Die erste könnte man mit “Glück ist Handeln” zusammenfassen. Das sind Forscher, die darauf aufmerksam machen, dass die glücklichsten Menschen tendenziell diejenigen sind, die aktiv ihr Leben gestalten. Das ergibt sicher Sinn, wenn du mal daran denkst, wie rastlos und unbehaglich man sich fühlt, wenn man zu viel Zeit am Computer oder Smartphone verbringt. Du kannst dich nicht glücklich denken; du musst auch ganz konkret etwas tun.
 

Die andere Kategorie besteht aus den Leuten, die betonen, dass glücklich ein Zustand ist und keine Tätigkeit. Auch das ist wahr. Alles Handeln der Welt kann dich nicht glücklich machen, wenn du nicht auch einen Kern von Glücksempfinden in dir hast. In der modernen Welt ist es üblich, jede Minute mit Aktivität anzufüllen, bis zur dauerhaften Erschöpfung. Das ist bestimmt nicht der Weg zum Glück!
 

Dann gibt es natürlich auch noch mich, die ich ständig von Leidenschaften und Bestimmung spreche. Ich weiß mit Bestimmtheit, dass Leidenschaften glücklich machen, und das ist eine der “gesündesten” Arten von Glück. Ein Gefühl von Bestimmung und sich seiner Bestimmung bewusst zu sein, verstärkt dieses Gefühl. Aber das ist noch nicht alles.
 

drei Säulen
 

Die 3 Säulen für ein glückliches Leben

 

Durch meine persönliche und auch meine jahrzehntelange Coaching-Erfahrung sind mir ein paar Dinge aufgegangen. Eines davon ist, dass es uns tatsächlich glücklich macht, wenn wir unsere Leidenschaften priorisieren, aber auch, dass es nur kurze Zeit funktioniert, diese Leidenschaften unseren ohnehin übervollen Kalendern einfach hinzuzufügen.
 

Warum? Weil dazu strenges Zeitmanagement und eiserne Disziplin gehören, was Stress verursacht und daher a) dem Glücksgefühl nicht zuträglich und b) nicht auf lange Sicht durchhaltbar ist.
 

Die Lösung, die ich geschaffen und über die Jahre verfeinert habe, setzt an drei Punkten an. Ich nenne sie die “3 Säulen” für ein glückliches, stressfreies Leben. Sie bestehen aus:
 

Säule #1: Leidenschaft(en)

Das ist der offensichtliche Punkt. Zeit und “Kopf” zu schaffen, um wirklich zu priorisieren, was unser Feuer entfacht, erhöht dein Glücksempfinden ganz erheblich. Du wirst vor Energie platzen. Was Leidenschaften außerdem noch so großartig macht, ist die Tatsache, dass sie dir alleine gehören und daher nicht von einem anderen Menschen oder äußeren Umständen abhängen.
 

Säule #2: Self Care

Du brauchst regelmäßig Zeit, um dich um dich selbst zu kümmern, sei es nun mit einer Massage, einem Spaziergang im Grünen, Yoga oder einem Schaumbad. Self Care – Selbstfürsorge – muss nicht teuer sein, sondern erfordert nur, dass du etwas für dein Wohlbefinden tust. Man könnte sagen, dass die Self-Care-Säule alle aktiven Beiträge zu deiner Wellness einschließt.
 

Säule #3: Auszeit

Das ist der Punkt, den wir gerne übersehen und/oder vernachlässigen. Auch Leidenschaften können zum Burnout führen, wenn du dich nicht ausruhst. Auszeit ist Zeit, die du damit verbringst, die Füße hochzulegen und ein Buch zu lesen, ein Schläfchen zu machen oder einen Film anzusehen. In der Tat sind der Definition von Auszeit keine Grenzen gesetzt, außer dass du nicht “produktiv” sein solltest. Auszeit ist das, was wir oft als Faulenzen bezeichnen, obwohl es in Wahrheit ein wichtiger Teil des Produktivitätszykluses ist.
 

Das alles ist leichter gesagt als getan. Die meisten meiner Klienten sagen, dass sie unmöglich noch mehr Zeit freimachen können, wenn sie bei mir mit einem Coachingprogramm anfangen. Es ist aber immer möglich – und ich behaupte, dass es auch nötig, sogar lebensrettend ist – zu entschleunigen und das Leben zu vereinfachen.
 

Das ist eine Entwicklung, die jeden Aspekt deines Lebens mit einbezieht, von Familie und Beziehungen bis zu den Finanzen. Du wirst einige harte Entscheidungen treffen müssen, aber auch freier atmen, während das Adrenalin in dir langsam abklingt und du dich entspannst. Glaub mir, diese Arbeit ist die Mühe wirklich wert.
 

Das zu tun, ermöglicht dir ein Gleichgewicht zwischen den 3 Säulen und dem Rest deines Lebens und – was noch wichtiger ist – schafft Raum für Freude. Dann beginnst du dich wirklich glücklich zu fühlen.
 

Der wahre Grund, warum du zu beschäftigt für deine Leidenschaft bist

zu beschäftigt
 

Ich habe oft gesagt, es sei nicht wahr, dass wir keine Zeit für unsere Leidenschaften haben (sogar auf der Startseite dieser Website!), und dazu stehe ich auch. Warum scheint dann der Titel dieses Artikels dem zu widersprechen? Die Antwort lautet, weil wir unser Leben mit Aktivität vollstopfen.
 

Einfach ausgedrückt hätten wir alle Zeit der Welt, wenn wir nicht wild entschlossen wären, jede Minute des Tages mit Tätigkeiten auszufüllen. Das ist nicht mal unsere “Schuld”! Wir leben einfach in einer Welt, die von uns verlangt, dass wir universell tätig und präsent sind. Und weil wir es gar nicht anders kennen, glauben wir, dass es schon immer so gewesen ist.
 

Was wäre, wenn ich dir sagte, dass das eigentlich ein relativ neues Phänomen ist? Was wäre, wenn ich dir sagte, dass es auch heute noch möglich ist, zu einem ruhigeren, gesünderen Lebensrhythmus zurückzukehren?
 
 

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Wie früher die Arbeit verteilt war

 

Natürlich war die Situation von Land zu Land verschieden, aber wo ich herkomme – Westeuropa – gab es bis vor ca. 100 Jahren feste soziale Strukturen. In erster Linie gab es eine strenge Klassengesellschaft.
 

Als Mann in der Aristokratie hattest du vielleicht einen Job als Anwalt oder Geschäftsmann. Adelige Frauen kümmerten sich um den Haushalt, aber nicht, indem sie einen Lappen in die Hand nahmen! Vielmehr leiteten sie die Diener an, überwachten deren Arbeit und stellten Menüpläne zusammen.
 

Sowohl Männer als auch Frauen der Oberklasse gingen dem nach, was man heutzutage Leidenschaften nennt, wie etwa Klavierspielen, Malen oder Handarbeiten. Im Gegensatz dazu verrichteten die unteren Schichten die ganze harte Arbeit in Haus und Garten und zogen außerdem die Kinder des Adels auf. Natürlich mussten sie sich auch um ihre eigenen Kinder und den Haushalt kümmern und waren daher zu beschäftigt, um einer Leidenschaft nachzugehen. Mit wenigen Ausnahmen stammen alle berühmten Komponisten, Maler und Schriftsteller dieser Jahrhunderte aus der wohlhabenderen Schicht.
 

Hausarbeit
 

Wir sind sowohl Herrschaften als auch Dienstboten

 

Es war ein schrecklich ungerechtes System. Eine unserer größten Errungenschaften ist, dass wir heute im Prinzip eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft haben (auch wenn es daran noch viel zu verbessern gibt). Wir übersehen aber oft, dass wir heutzutage von uns selbst erwarten – und die Gesellschaft erwartet es ebenfalls – dass wir die Arbeit sowohl der historischen Oberschicht als auch die der Unterschicht verrichten.
 

Die meisten Menschen haben einen Job, der eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Stunden am Tag einnimmt. Zu Hause kümmern sie sich dann um die Kinder sowie die Haus- und Gartenarbeit. Zusätzlich sollen sie sich gut in Form halten und ein buntes Freizeitleben führen, während sie außerdem ihren Leidenschaften nachgehen. Wir finden das “normal”.
 

Mittlerweile hat sich seit ca. der Industriellen Revolution ein Ideal durchgesetzt, das besagt, dass wir so beschäftigt wie möglich sein sollten. Wir glauben, dass harte Arbeit eine Tugend ist, nach der jeder streben sollte. Zwar werden wir ermutigt, unseren Leidenschaften nachzugehen, aber gleichzeitig ist es nicht akzeptabel, sie zu priorisieren oder gar als wichtiger einzustufen als die erwähnte harte Arbeit.
 
 

Wir sind zu beschäftigt, weil wir uns selbst ausbeuten

 

Bevor ich zu viel Kritik für die obigen Gedanken ernte, möchte ich dir versichern, dass ich hier ganz bewusst ein Bild in sehr groben Zügen zeichne und dass die Wirklichkeit früher wesentlich nuancierter war. Meine Hauptargumente bleiben aber bestehen. Wir haben ohne Hinterfragen akzeptiert, dass unsere heutige Lebensweise richtig ist und so, wie das Leben eben sein sollte. Wir sind so daran gewöhnt, zu beschäftigt zu sein, dass wir allen Alternativen mit Argwohn oder offenem Spott begegnen.
 

Mit anderen Worten, wir haben für unsere Freiheit gekämpft und so viel erreicht – Demokratie, Beteiligung, Gleichheit (wiederum, noch liegt zwar vieles im Argen, aber im Vergleich zur Situation vor ein paar hundert Jahren sind wir sehr weit gekommen) – nur um uns selbst mit unseren verinnerlichten Erwartungen zu versklaven. Wir verlangen von uns die Arbeit, die früher von Dienern erledigt wurde, sowie auch die Arbeit, die damals der Oberschicht vorbehalten war. Hinzu kommen noch Hobbies und Leidenschaften. Dabei erwarten wir, dass wir das alles leicht schaffen und glücklich sind.
 

Was wir stattdessen geschaffen haben, ist ein Leben in ständiger Erschöpfung. Wir werden ein permanentes vages Gefühl nicht los, dass wir nicht gut genug seien, denn wir sind einfach zu beschäftigt. Unser Selbstwertgefühl ist so niedrig, dass jeder, der auch nur in einem einzigen Lebensbereich mehr erreicht als wir, uns sofort das Gefühl gibt, als ob wir versagt hätten und uns neidisch werden lässt.
 

zu beschäftigt
 

Die innere Revolution

 

Das Bedürfnis dazuzugehören finden wir lächerlich. Wir betrachten es als Schwäche, dabei ist es ein tiefer Instinkt, der von unserem Selbsterhaltungstrieb stammt. Für den größten Teil der Geschichte waren wir von der “Herde” abhängig. Heute betrifft diese Abhängigkeit vor allem die Gefühle, weil wir soziale Kontakte brauchen. Sie spielt aber immer noch eine große Rolle in unserer geistigen und körperlichen Gesundheit und sollte nicht unterschätzt werden.
 

Trotzdem ist es nicht mehr tödlich, der Meinung der Mehrheit zu widersprechen. Bezüglich der erwähnten Zustände würde ich sogar sagen, dass du das tun musst, wenn du ein glückliches, erfülltes Leben führen willst.
 

Ich habe so viele Viedeos und Artikel zu diesem Thema veröffentlicht! Ich wiederhole es deshalb so oft, weil es immer schwierig bleibt, gegen den Strom zu schwimmen, egal wie lange du es schon tust. Du musst deine Energie und dein Wohlbefinden schützen und wieder und wieder Freude und Leidenschaften bewusst wählen. Darum biete ich diese Inhalte kostenlos an.
 
 

Nie wieder zu beschäftigt für deine Leidenschaften

 

Du musst nicht alles selbst machen. Zum Beispiel musst du nicht die ganze Hausarbeit allein erledigen. Ich bin alleinstehend und kinderlos und habe eine Putzfrau. Könnte ich die Arbeit selbst machen? Na klar! Will ich das? Nein! Ich spare mir meine Zeit und Energie lieber dafür auf, dass ich als bestmögliche Version von mir für meine Klienten dasein kann. Dazu gehört auch viel Ruhe und Auszeit – genau wie es alle Berufstätigen in der Geschichte bis zum frühen 20. Jahrhundert gehalten haben.
 

Erteile dir selbst die Erlaubnis und genieße die Freiheit, Zeit und Raum für die Dinge zu haben, auf die es ankommt. Zeit für dich, deine Lieben und deine Leidenschaft(en). Das ist nichts weniger als eine Revolution, und darum widme ich mein Leben und meine Arbeit Menschen, die es wagen wollen. Wenn du bereit für den Wandel bist, dann melde dich bitte.

Kannst – und solltest – du jeden Tag motiviert sein?


 

Zusammenfassung:
 

Vor einigen Jahren entdeckte ich, wie wirkungsvoll es ist, mein Leben um meine Leidenschaften herum zu zentrieren. Ich war inspirierter und motivierter denn je und ausgesprochen glücklich.
 

Wenn ich heutzutage mal weniger Lust habe oder mir einen gemütlichen Tag zu Hause mache, gibt es Leute, die etwas herablassend lächeln. “Wo sind denn jetzt deine Freude und Leidenschaften?” werde ich gefragt, was natürlich heißen soll, dass ich so ziemlich permanent glücklich sein sollte, wo ich doch den Schlüssel zum Glücklichsein gefunden habe.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, warum du nicht täglich motiviert sein kannst – oder solltest – und wie du trotzdem deine Freude maximierst.
 
 

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Aufgabe 1: Jeden Tag motiviert?

 

Es ist ein reines Gerücht, dass sich manche jeden Tag großartig fühlen. Leider ist es ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält und geglaubt wird. Damit geht ein Gefühl einher, dass man versagt, wenn man sich eben mal nicht super-motiviert oder inspiriert fühlt.
 

Du bist ein menschliches Wesen, und jede Emotion zu erleben, die es gibt, ist kein Versagen – auch Müdigkeit und Motivationslosigkeit. Es gehört einfach dazu! Aber auch, wenn du das verstehst, kann es schwierig sein, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man lustlos ist. Versuch dir bewusst immer wieder dafür zu vergeben.
 

Niemand ist jeden Tag motiviert. Das ist übrigens auch etwas Gutes, denn wir brauchen ja alle auch Pausen und Ruhe. Hör auf deine Bedürfnisse und erfülle sie, soweit du kannst.
 

jeden Tag motiviert
 

Aufgabe 2: Maximiere deine Freude und Glücksgefühle

 

Du kannst zwar nicht immer in Topform sein, aber du kannst definitiv die Zeit maximieren, in der du dich großartig fühlst. Hier sind drei Wege, um das zu erreichen:
 

Plane regelmäßige Auszeiten. Warte nicht, bis dir die Puste ausgeht. Du kannst auch an deinen Leidenschaften ausbrennen! Daher plane regelmäßige Selbstfürsorge und Ruhezeiten.
 

Mach deine Leidenschaften leicht zugänglich. Bewhare deine Handarbeitsmaterialien nicht im obersten Regalfach auf und deine Sportausrüstung im Speicher – halte sie griffbereit und priorisiere deine Zeit für Leidenschaften.
 

Halte deine Leidenschaften “frisch”. Probiere regelmäßig etwas Neues aus oder nimm an einem Kurs teil, und knüpfe Kontakte mit anderen. Auch die größte Leidenschaft kann schal wirken, wenn du deinen Ansatz nie änderst.