• Geld für Leidenschaften: Wie schützt du dein Budget in schwierigen Zeiten?

    dein Budget
     

    Als ich neulich in einem Vlog erwähnte, dass ich wieder mal an meinen alten inneren Geldblockaden arbeite, fragten mich viele, wie ich mit so etwas umgehe. Das ist eine gute Frage, denn ein Budget ist gut und schön, solange der Verdienst gesichert ist. Was passiert aber, wenn ein Teil oder alles von diesem Einkommen verschwindet, auch wenn es nur zeitweise ist?
     

    Freiberufler/innen und andere Selbstständige haben mehr Erfahrung als andere darin, mit einem fluktuierenden Geldfluss umgehen. Trotzdem können selbst diejenigen, die fest angestellt sind, betroffen sein. Arbeitslosigkeit, längere Krankheiten oder anderweitig widrige Umstände wünsche ich natürlich niemandem, aber sie können vorkommen.
     

    Im Folgenden biete ich dir einen Überblick sowie detaillierte Schritte, die du setzen kannst, um dein Budget abzusichern, und das beinhaltet auch deine Leidenschaften. Dem Thema Leidenschaften kommt besondere Aufmerksamkeit zu, nicht nur, weil es mein Spezialgebiet ist, sondern auch, weil das oft der erste Bereich ist, an dem man spart, wenn das Geld knapp wird.
     

    Legen wir los.
     
     

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    Das kann jedem passieren

     

    Als Erstes möchte ich anregen, dass du dich auch dann mit dem Thema beschäftigst, wenn du ein festes Einkommen hast. Ich hoffe von Herzen, dass du dieses Wissen nie anwenden musst! Es schadet aber nie, die Werkzeuge und die Fähigkeit zu haben, mit Unvorhergesehenem umzugehen. Außerdem gibt es einfach keine Garantien im Leben. Frag mal die Leute, die kürzlich ein vollkommen normales Leben in der Ukraine geführt haben und dann nicht nur ihr Einkommen, sondern auch ihre Wohnstätte verloren. Das Leben ist oft unberechenbar.
     

    Freiberufler/innen und Selbstständige wissen sowieso, worüber ich spreche. Das Einkommen fluktuiert immer ein wenig, außer für diejenigen, die in einer sehr stabilen Branche arbeiten. In manchen Branchen gibt es saisonale Unterschiede, andere reagieren auf Faktoren wie den Weltmarkt und die Politik. Noch einmal: Es ist die Mühe wert, sich das Wissen anzueignen, was du tust, wenn dein Einkommen plötzlich schrumpft.
     
     

    Die Voraussetzungen

     

    Um mit Leichtigkeit ein plötzlich reduziertes Einkommen zu überstehen, musst du vorbereitet sein. Das ist so, wie einen Unterschlupf in der Wildnis zu bauen, für den Fall, dass es regnet. Wenn du erst bei den ersten Regentropfen anfängst, bist du durchnässt, bevor du fertig gebaut hast. Daher ist es wichtig vorauszudenken.
     

    Ich sage es ganz klar: Du musst genau wissen, wie viel Geld du monatlich ausgibst. Tut mir leid, daran führt kein Weg vorbei. Du musst außerdem ein Budget machen. Wenn du Abonnent der Wild Spirits News bist, erhälst du öfters Ratschläge über die Kategorien, die in einem Budget enthalten sein sollten; um das komplette System zu lernen, könntest du mein persönliches Programm Wildes Geld in Erwägung ziehen. Darin wirst du dein eigenes Budget erstellen, das auf deine individuelle Situation maßgeschneidert ist.
     

    Hier ist die Kurzfassung. Zuerst solltest du mindestens einen Monat lang deine Ausgaben aufschreiben. Ja, das nervt, muss aber sein. Finde heraus, wie viel du tatsächlich ausgibst. Dann teile die Ausgaben in Kategorien ein, wie etwa “Haus”, “Nebenkosten”, “Essen und Haushalt”, “Auto” etc. Eine der Kategorien sollte “Leidenschaften” heißen! Auch “Sparen” ist wichtig, aufgeteilt in langfristiges Sparen oder Investitionen und kurzfristiges Sparen für größere Ausgaben wie ein Haus oder Auto.
     

    Portmonee
     

    Der Notfallplan, um dein Budget zu schützen

     

    Wenn ich auf Schwierigkeiten stoße – und in den letzten beiden Jahren gab es viel Auf und Ab, das will ich nicht leugnen – schalte ich auf Notbetrieb um. Das ist der Grund, warum mein Word-Dokument mit dem Titel “Finanzen” mehr als ein Budget beinhaltet.
     

    Dein Standard-Budget sollte auf deinem normalen Einkommen und den regelmäßigen Ausgaben beruhen. Als Freiberufler/in oder Selbstständige/r mit fluktuierendem Einkommen solltest du auch ein Budget für den Fall haben, dass sich dein Einkommen erhöht. Das geht am einfachsten, indem du in Prozent anstatt in Fixbeträgen budgetierst. Wenn du immer 20% deines Einkommens sparst, erhöht sich diese Summe automatisch, wenn du einen besonders guten Monat im Geschäft hast oder einen Geldregen erlebst. Genauso passen sich die anderen Kategorien automatisch an.
     

    Alle, ob angestellt oder selbstständig, brauchen auch etwas, was ich als Minimalbudget bezeichne. Dieses Budget kommt zum Einsatz, wenn die Kacke am Dampfen ist (auf gut Deutsch gesagt). Es enthält das absolut Notwendigste, wie die Miete oder Hypothekenraten und die unumgänglichen Nebenkosten, sowie die minimalen Summen fürs Essen, wenn du nur im Diskonter kaufst und nicht ins Café oder Restaurant gehst. Im Grunde ist das das Geld, das du brauchst, um keine Probleme mit Geldeintreibern zu bekommen. Alles, was du nicht zum Überleben brauchst, wie neue Kleidung, Bücher etc., fällt weg.
     

    Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es ist, diesen Betrag zu kennen! Das ist dein absolutes Minimum, und wenn du diesen Betrag in einem Monat nicht erreichst, musst du sofort tätig werden, auch wenn das einen Wochenendjob im Supermarkt oder in der Gastronomie bedeutet.
     
     

    Schütze deine Leidenschaften

     

    Natürlich ist in einem Minimalbudget auch kein Platz für Leidenschaften. Das heißt aber nicht, dass du in dem Monat deine Leidenschaften vernachlässigen solltest. Wenn du Bücher brauchst, leih sie dir von Freunden oder aus der Bücherei. Wenn du Materialien brauchst, werde kreativ. Eine Klientin von mir, deren Leidenschaft Stricken ist, hatte einmal einen ganz schlechten Monat und fragte schließlich ihren Strick-Kreis, ob jemand Wolle übrig hätte. Sie wurde zugeschüttet mit “Spenden” und musste am Ende monatelang keine neue Wolle mehr kaufen.
     

    Du brauchst auch nicht zum Eremiten zu werden. Triff deine Freunde einfach zu Hause anstatt in einer Bar oder einem Café. Wenn deine Leidenschaft Reisen ist, unternimm Tagesausflüge in deiner Umgebung. Womöglich entdeckst du, dass es dort eine Menge zu sehen und zu erleben gibt.
     

    Das Wichtigste ist, dass du keine Kompromisse bei den “drei Säulen” Selbstfürsorge, Auszeit und Leidenschaften eingehst. Deine Gedanken und deine Emotionen müssen stabil sein, damit du dich so schnell wie möglich von dem Rückschlag erholen und dein Einkommen wieder steigern kannst.
     

    Ein Minimalbudget ist ein Survival-Werkzeug und keine Strafe. Es sichert dich ab und macht es für dich möglich, wieder im vollen Umfang das Leben zu führen, das du dir wünschst, sobald dein Einkommen wieder steigt.
     

  • Was erwartest du vom Leben (Freude wohl eher nicht)?

    Was erwartest du vom Leben
     

    Eine interessante Abwandlung des berühmten Law of Attraction (Gesetz der Anziehung) ist, dass du nicht “bekommst, was du denkst” oder auch fühlst – obwohl das Letztere näher an der Wahrheit ist -, sondern du bekommst, was du erwartest. Auf den ersten Blick hört es sich wie ein Detail an, aber sobald du verstanden hast, was das bedeutet, wird dir klar, dass es alles verändert.
     

    Ich würde gerne näher betrachten, was es heißt, zu “bekommen, was du erwartest”, wie du es nutzen kannst und welche Rolle Trauma dabei spielt. Kurz gesagt möchte ich dich zum Blick nach Innen inspirieren, zum Betrachten deiner Erwartungen, und dir helfen, sie so anzupassen, dass du dein Glücksempfinden steigerst – und natürlich, die Zeit und Energie, die du mit deiner Leidenschaft verbringst.
     
     

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    Nicht schon wieder Law of Attraction!

     

    Die meisten haben den Film The Secret gesehen oder zumindest Bücher oder Artikel gelesen. Daher haben sie eine Vorstellung davon, worum es beim Law of Attraction geht: dass das, was du denkst, glaubst und fühlst, das ist, was du wahrscheinlich in deinem Leben anziehst. Im Grunde wird sich das manifestieren, was zu deinen “Vibrations” (Schwingungen) passt.
     

    Erwarte bitte nicht, dass ich dazu überrede, daran zu glauben. Die Sache mit dem Law of Attraction ist, dass es in beide Richtungen funktioniert: Wenn du überzeugt bist, dass es nicht funktioniert, dann tut es das auch nicht! Ich kann nur sagen, dass ich Menschen aus allen Lebenssituationen kenne, manche privilegiert, andere ganz sicher nicht, die das LoA höchst erfolgreich eingesetzt haben, um bewusst Dinge zu manifestieren, die man nur als Wunder bezeichnen kann.
     

    Wir wissen, dass Gedanken Schwingungen haben – tatsächliche, messbare Schwingungen. Gefühle ebenfalls. Wir wissen auch, dass nichts isoliert existiert und alles miteinander verbunden ist. Studien zeigen immer und immer wieder, dass die Einstellung eines Patienten einen erheblichen Beitrag zu seinen Genesungschancen leistet. Es ist nicht so weit hergeholt zu glauben, dass zumindest ein Teil unserer Realität von, naja, uns stammt.
     
     

    Denken, fühlen, erwarten

     

    Skeptiker weisen gern darauf hin, dass du mit Sicherheit keinen rosa Flamingo herbeizaubern kannst, nur weil du an ihn denkst (schade eigentlich – die sind so hübsch!). Wie aber bereits erwähnt, sind die Gedanken nur der Beginn des Prozesses, denn wenn man etwas wiederholt denkt, beeinflusst das die Gefühle, und laut The Secret sind sie es, die die Manifestation bewirken.
     

    Aber weißt du, das ist auch der Punkt, an dem viele scheitern. Ich habe schon ziemlich viel von dem manifestiert, was ich mir vorgenommen habe. Dann wiederum habe ich manchmal die ganze Arbeit gemacht – visualisieren, loslassen, tätig werden, positiv bleiben, dem Prozess vertrauen – und nichts ist passiert. Null, rien, zero. Ich weiß von anderen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Machen wir alle etwas falsch?
     

    An dieser Stelle setzen neuere Ideen an, Dinge, die du in Veröffentlichungen ca. des letzten Jahrzehnts findest. Sie weisen darauf hin, dass Denken und Fühlen toll sind, aber solange wir im tiefsten Inneren etwas anderes erwarten, werden wir nie das manifestieren, woran wir denken. Sagen wir mal, du leistest all die klassische Manifestationsarbeit, um deinen idealen Partner zu finden. Erwartest du vom Leben aber wirklich, dass du ihn finden kannst? Zweifelst du vielleicht daran oder glaubst, dass du es nicht wert bist? Dann wird es nicht funktionieren.
     

    Ein Liebespaar im Sonnenuntergang. Ist es Liebe, was du vom Leben erwartest?
     

    Warum Trauma so schädlich ist

     

    Leider ist das oben Genannte ein weiterer Grund, warum Trauma so schädlich ist. Als ob es nicht genug wäre, dass traumatische Erfahrungen im Körper Spuren hinterlassen und beim kleinsten Anlass neu getriggert werden, können sie auch noch ernsthaft unsere Fähigkeit beeinträchtigen, zu manifestieren, was wir wirklich wollen.
     

    Wenn du Missbrauch erlebt hast, körperlich oder psychisch, oder den Verlust von Sicherheit oder sonstiges emotionales Trauma, kann es fast unmöglich sein, wirklich gute Dinge vom Leben zu erwarten. Das ist der Grund, warum so viele ihre Manifestationsversuche selbst sabotieren.
     

    Das heißt aber nicht, dass dir nicht zu helfen ist. Trauma ist heilbar, das Nervensystem kann “repariert” werden. Was noch wichtiger ist: Du brauchst auch gar nicht perfekt und völlig frei von Trauma zu sein. Schon allein daran zu arbeiten kann dir genug Selbstvertrauen zurückgeben, dass du es schaffst, die Verwirklichung deiner Träume zu erwarten.
     
     

    Was du tun kannst

     

    Was heißt das nun für dich und dein Leben? Hier sind einige Schritte, die du setzen kannst, um leichter zu manifestieren und das zu erreichen, was du gern in deinem Leben hättest.
     

    • Zuallererst prüfe, wie du dich vorwiegend fühlst. Wie ist deine Grundstimmung? Beobachte dich für ein oder zwei Tage. Wie viel Zeit verbringst du damit, wirklich glücklich zu sein? Wie oft bist du schlecht gelaunt? Traurig? Wie oft beschwerst du dich?
    • Um dein Glücksempfinden zu verbessern, sieh dir deine Träume und Ziele an. Prüfe, ob du wirklich glaubst, dass du sie erreichen kannst. Wenn nicht, finde ein Teilstreckenziel auf dem Weg zu deinem Traum, das dir realistischer erscheint. Konzentriere dich darauf und mach sofort den ersten Schritt.
    • Finde deine Leidenschaft(en) und priorisiere sie radikal. Nichts wird dir mehr Glücksgefühl verschaffen als deine Freude ganz vorn anzustellen. Das wird auch zu deiner Bestimmung führen, und die glücklichsten Menschen kennen alle ihre Bestimmung.
    • Wenn du das nächste Mal das Law of Attraction nutzt, konzentriere dich weniger auf die Visualisierung positiven Gefühle. Arbeite stattdessen daran, die Blockaden zu lösen, die von den Erwartungen kommen. Arbeite daran, dein Trauma zu heilen, und warte nicht, bis du glaubst, du seist perfekt; fang an und manifestiere. Übung macht den Meister.

     
     

    So erwartest du vom Leben, was du wirklich willst

     

    Erwartest du vom Leben erst einmal Freude, wirst du auch Freude manifestieren. Wir haben es uns zur Gewohnheit gemacht, nicht allzuviel zu erwarten, und darum fühlen wir uns oft so mau. Dafür sorgt unsere Neigung zur Negativität, die aus der Evolution stammt.
     

    Versuche das umzudrehen und Freude zu erwarten. Erwarte Überfluss. Erwarte, immer genug Zeit und Energie für deine Leidenschaft zu haben. Die Freude wird dich an Hindernisse und alte Glaubenssätze heranführen. Sie wird dir aber auch Wege aufzeigen, wie du diese überkommst. Mit der Zeit erhöht das deine Fähigkeit, Glück zu erleben, und macht einen merklichen Unterschied im Leben.
     

  • Der Tanz um die Balance im Leben

    Balance im Leben
     

    “Du kannst alles haben, aber du kannst nicht alles auf einmal haben,” sagte Oprah Winfrey. Je älter ich werde, desto klarer wird mir: Das sind wahre Worte. Sogar Stephen Covey, der in seinem berühmten Die 7 Wege zur Effektivität für ein Gleichgewicht im Leben warb, hat immer betont, dass es Zeiten gibt, in denen ein Lebensbereich in den Vordergrund tritt, und das völlig normal ist.
     

    Ich weise immer wieder darauf hin, dass die Balance, nach der wir alle streben, nicht statisch sein sollte. Der Gedanke, dass wir irgendwie genau richtig viel von allem tun könnten, was uns wichtig ist, und zwar dauerhaft, ist absurd. So funktioniert das Leben einfach nicht.
     

    Daher ist es an der Zeit, dass wir uns nicht mehr länger selbst im Nacken sitzen und verstehen, dass ein “dynamisches Gleichgewicht” der wirkliche heilige Gral ist: Ein Bereich erhält eine Zeitlang Priorität und tritt dafür ein andermal in den Hintergrund. Insgesamt bleibt das Gleichgewicht gewahrt.
     

    Die wirklich knifflige Frage ist jetzt: Was sind die Dinge, die wir in der Balance halten sollten? Was sollte wirklich Teil unseres Lebens und unserer Prioritäten sein? Wir können wir “im Leben alles haben”?
     

    Gut, dass du fragst!
     
     

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    Fallstrick: “Prioritäten” missverstehen

     

    Die meisten stimmen dem obigen Zitat von Oprah Winfrey zu und halten es für nötig, die wichtigen Dinge im Leben zu priorisieren. Allerdings muss man sich auch damit beschäftigen, welche Dinge einander ausschließen und welche störungsfrei nebeneinander existieren können.
     

    Wenn ich zum Beispiel darüber spreche, Leidenschaften zu priorisieren, nehmen die meisten an, dass man dafür den beruflichen Erfolg opfert. Oder sie gehen davon aus, dass Geld unwichtig sein muss, nur weil ich betone, dass eine Leidenschaft priorisieren nicht heißen muss, dass man mit ihr Geld verdient.
     

    Wir ziehen oft voreilige Schlüsse, weil wir darauf gedrillt werden in der Welt, in der wir leben, und weil wir so erzogen worden sind. Manche dieser Prägungen sind aber unrichtig und schädlich. Dröseln wir’s mal auf:
     

    1. Wie du weißt, wenn du dir mal meine Coaching-Programme angesehen hast, gehört zu meiner Arbeit mit Klienten, dass sie Grenzen setzen bei der Arbeit und lernen, Nein zu sagen und regelmäßig pünktlich heimzugehen. Vielleicht hast du auch gesehen, dass diese Klienten, anstatt bei der Arbeit damit Probleme zu bekommen, im Gegenteil oft befördert werden oder Gehaltserhöhungen bekommen. Das liegt daran, dass geerdete, selbstbewusste Menschen, die glücklich und im Gleichgewicht sind und starke Grenzen setzen, Führungspersönlichkeiten sind.
    2. Mit einer Leidenschaft kein Geld zu verdienen heißt nicht, dass sie nicht wichtig ist. Es bedeutet nur, dass Geld nicht das einzige Maß von Wichtigkeit im Leben ist. Geld ist klasse – nicht ohne Grund arbeite ich seit vielen Jahren an meinen eigenen Geldmanagement-Fähigkeiten und meinem Mindset und biete sogar ein Coaching-Programm zum Thema Geld an. Es ist nicht verkehrt, Geld zu mögen oder viel Geld haben zu wollen, aber das heißt nicht, dass du dieses Geld mit deiner Leidenschaft verdienen musst.

     

    Balance im Leben
     

    Wir machen etwas falsch

     

    Die modernen Medien, Influencer und alle möglichen Ratgeber erzählen uns, dass was immer sie sich zur Mission gemacht haben, das Wichtigste im Leben ist. Gesunde Ernährung, Sport, Meditation, Beziehungen pflegen, Karriere, Familie, Schönheitspflege, Freizeitaktivitäten… -Wenn wir das alles priorisieren wollten, wäre das Leben sehr stressig.
     

    Lass mich das umformulieren: Weil wir versuchen, alles (oder das meiste) davon zu priorisieren, ist das Leben stressig. Unsere Bemühungen sind zum Scheitern verurteilt, weswegen wir uns schrecklich fühlen. Manchmal und bei bestimmten Menschen schlägt es ins Gegenteil um und sie fallen in fast völlige Erstarrung. Und in jedem Fall haben wir das Gefühl, dass wir mehr tun sollten.
     

    Ich habe schon oft darauf hingewiesen, dass wir noch nie zuvor in der Geschichte die Erwartung hatten, alles allein und perfekt zu erledigen. Noch einmal, das ist unmöglich. Okay, manche Menschen sind nahe dran – aber wenn du dir deren Leben ansiehst, nicht nur durch den Filter der sozialen Medien, sondern das tatsächliche Alltagsleben, wird dir schnell klar, dass dieses Leben so streng reguliert ist, dass es nicht gerade ein Rezept für Glückseligkeit ist.
     
     

    Die Wichtigkeit der Ausrichtung

     

    Wie wählst du also, was du priorisierst? Ich schlage vor, einen Blick auf deine Wertvorstellungen zu werfen und auf die Dinge, die dir wirklich wichtig sind.
     

    Was ist dir im Leben am wichtigsten? Wenn du dir diese Frage stellst, bemühe dich, nicht so zu antworten, wie es von dir erwartet wird. Du musst nicht sagen “meine Familie” oder “meine Kinder” – natürlich sind die wichtig, aber sie müssen nicht deine Lebensgrundlage sein! Du bist kein schlechter Ehepartner oder Elternteil, wenn etwas anderes deine Liste anführt.
     

    Wenn du meine wissen möchtest: Freiheit und Unabhängigkeit sind meine obersten Werte und auch Prioritäten. Ich möchte in verschiedenen Ländern leben und regelmäßig die Menschen sehen, die ich liebe, was übrigens auch zu meinen Prioritäten zählt. Eine weitere Priorität ist, wenig überraschend, meine Leidenschaften, vor allem Musik und Coaching.
     

    In der Praxis hat dies zu einem Leben mit viel Auszeit geführt. Ich versuche, Raum für meine Leidenschaften freizuhalten. Letztes Jahr habe ich ein kleines Häuschen gekauft, aber ich habe keine eigenen Haustiere mehr, weil das ein Problem wäre, wenn ich jedes Jahr monatelang im Ausland bin oder spontan die Nacht bei Freunden oder einem Partner verbringen möchte.
     

    Das Leben, das ich mir aufbaue, erfordert ein wenig Geld, und daher fokussiere ich mich gerade darauf, mein Geldmanagement upzugraden, was ein lebenslanger Prozess ist (ich habe in meinem Vlog diesen Monat darüber gesprochen). Das ist also eine weitere Priorität.
     

    Alles andere, wie etwa Gesundheit, Fitness, Familie usw., sind auch wichtig, aber keine Prioritäten. Ich verwende Zeit darauf, denn ich liebe meine Familie und natürlich macht meine Gesundheit dieses Leben erst möglich, aber mein Fokus liegt anderswo. Und ich weigere mich, mich deswegen schlecht oder schuldig zu fühlen.
     

    Freiheit
     

    Nicht alles haben, sondern die richtigen Dinge

     

    Die Schlussfolgerung aus all dem ist, dass ich dir nicht sagen kann, was du tun sollst. Naja, eigentlich kann ich es schon: Ich sage dir, du sollst das priorisieren, was dich mit Freude erfüllt. Aber was das ist und was in deinem Leben sonst noch eine Priorität sein muss, ist deine Entscheidung.
     

    Geh ein wenig in dich und bitte, bitte widerstehe der Verlockung von “Perfektion”. So sind Menschen nicht gedacht und es macht uns nicht glücklich. Ich würde so weit gehen, es eine Krankheit unserer modernen Zeiten zu nennen! Widerstehe, entschleunige und konzentriere dich auf das, was dir wichtig ist. Dein Glücksempfinden wird sich dadurch unendlich steigern.
     

  • Wir sind das, worauf wir uns emotional einlassen

    emotional einlassen
     

    Du bist, was du isst! sagen die Gesundheitsfanatiker.
    Du bist, was du denkst! sagen die Law-of-Attraction-Gurus.
     

    Sie alle haben ja nicht Unrecht. Ich weiß aus Erfahrung, dass unsere Ernährung einen riesigen Einfluss auf das Wohlbefinden ausübt, sowohl das physische als auch das psychische. Der Prozess des Manifestierens beginnt in der Tat mit den Gedanken. Und trotzdem wusste ich irgendwie immer, dass die obigen Aussagen nur einen Teil der Wahrheit ausdrücken.
     

    Während eines Trainings mit Bob Proctor fiel dann der Groschen bei mir. Proctor sagte: “Wir sind das, worauf wir uns emotional einlasen.” Ich wusste sofort, das war’s! Das war, was ich vergebens versucht hatte, in Worte zu fassen. Und die Implikationen dieser scheinbar unschuldigen Aussage sind vielfach.
     

    Erlaube mir, es dir zu zeigen.
     
     

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    Disclaimer: Nein, du musst dich nicht immer nur gut fühlen

     

    Ich sage, schreibe und lehre es immer wieder, und damit werde ich weitermachen, bis ich grün im Gesicht bin oder du es nicht mehr hören kannst: Das gerade Gesagte heißt nicht, dass du dich ständig gut fühlen musst, oder dass du dich selbst und/oder dein Glücksempfinden sabotierst, wenn du wütend, traurig oder einfach down bist.
     

    Emotionen existieren, damit wir sie erleben. Wenn du etwa einen geliebten Menschen verlierst, wirst du natürlich trauern. Das ist der natürliche Ablauf und der wird nichts sabotieren – anonsten müssten alle, die mit Leichtigkeit manifestieren, gefühllose Monster sein. Das sind sie aber nicht.
     

    Darum gefällt mir Bob Proctors Ausspruch auch so gut. Vor Jahren war Lynn Grabhorn die erste, die darauf hinwies, dass die Gefühle den Manifestationsprozess antreiben, nicht die Gedanken (lies ihr bahnbrechendes Buch Aufwachen – Dein Leben wartet).
     

    Trotzdem geht die Aussage, dass es um die Gefühle geht, nicht weit genug und lässt Raum für Fehlinterpretationen und Missverständnisse wie das oben erwähnte – dass man, um Glück und Erfolg zu manifestieren, nie etwas fühlen darf, was allgemein als “negativ” bezeichnet wird. Und das ist Unsinn.
     
     

    Was bedeutet sich auf etwas “emotional einlassen”?

     

    Sich auf etwas emotional enlassen heißt nicht nur, eine Emotion zu fühlen. Wir “fühlen” alle den ganzen lieben langen Tag. Mal sind wir glücklich, mal traurig, ärgerlich, neugierig, gelangweilt, zufrieden, freudig und frustriert. Wir lachen und weinen, trauern und feiern. Wenn das alles Manifestationen im großen Stil zur Folge hätte, wäre unser Leben ein chaotisches Kaleidoskop ständig wechselnder Formen und Farben.
     

    Das ist der Grund, warum du dich nicht schuldig fühlen musst, wenn es dir nicht gut geht. Das Leben legt uns gern Hindernisse in den Weg, damit wir etwas lernen, und das Leben ist nicht gerade für seine feinfühlige Art bekannt. Wenn du also von einem Rückschlag oder Verlust wie vor den Kopf geschlagen bist, willkommen im Club. Das ist kein Versagen und auch keine Strafe – du bist einfach lebendig.
     

    Sich auf etwas emotional einlassen ist etwas anderes. Emotional ist es das Äquivalent von einer Beziehung, die langsam ernst wird. Vorher gehst du auf Dates, hast vielleicht eine Affäre. Vielleicht bist du sogar ein wenig verliebt. Erst wenn sich diese Gefühle jedoch festigen, stärker und dauerhafter werden, dann lässt du dich emotional darauf ein.
     

    Das Gleiche gilt für alles andere im Leben.
     

    Papierdrachen
     

    Beispiele: Sich emotional einlassen

     

    Um all das in der Praxis zu zeigen, gebe ich dir ein paar Beispiele.
     

    Die Person A hat einen stressigen Job und macht oft Überstunden. Das gibt ihr das Gefühl, lebendig zu sein; sie ist “mit dem Job verheiratet” und findet viel Bestätigung darin, knappe Deadlines zu schaffen, die Firmenwerte zu leben und die Anerkennung ihres Managers zu erhalten.
     

    Diese Person lässt sich ganz klar auf ihren Job emotional ein.
     

    Die Person B ist ebenfalls eine fleißige Angestellte mit gutem Arbeitsethos. Wenn sie im Büro ist, konzentriert sie sich 100% auf die Arbeit. Ihr Herz gehört aber eigentlich dem Tennis, und daher setzt sie klare Grenzen bei der Arbeit in puncto Work-Life-Balance. Sie trainiert mehrmals pro Woche und verbringt die meisten Wochenenden auf regionalen Turnieren.
     

    Obwohl Person B viel weniger Arbeit beim Tennis verbringt wie bei der Arbeit, lässt sie sich emotional aufs Tennis ein.
     
     

    Darum sind Leidenschaften der Schlüssel

     

    Beginnst du zu verstehen, warum ich dazu rate, Leidenschaften zu priorisieren? Und warum es egal ist, ob du deine Leidenschaft zu einer Einkommensquelle machst? Oder wie gut oder schlecht du darin bist?
     

    Wenn du schon wählen kannst, was und wer du bist, und dich selbst formen kannst mit dem, woaruf du dich emotional einlässt – warum solltest du dann etwas wählen, das stressig und hart ist? Leidenschaften geben dir Freude. Sie lassen dich vor Glück überströmen, so dass du aus allen Knopflöchern vor Liebe strahlst. Das ist es doch wert, so zu werden, oder?
     

    Bevor du fragst: Wenn wir bei der Beziehungs-Metapher bleiben, dann musst du definitiv nicht “monogam” sein, wenn du dich auf etwas emotional einlässt. Du kannst eine glückliche Ehe haben und in deine Kinder vernarrt sein und trotzdem eine Leidenschaft priorisieren. Du lässt dich auf all das Genannte emotional ein, und das macht dich zu der Person, die du bist.
     

    emotional einlassen
     

    Was bedeutet das für dich?

     

    Es bedeutet, dass du die Wahl hast, worauf du dich emotional einlassen willst. Vor einer Weile habe ich dir eine Übung vorgeschlagen, bei der du die Stunden zählen solltest, die du pro Woche mit Schlafen, Arbeiten, deinen Leidenschaften etc. verbringst. Diese Übung ist ein guter Anfang und bietet dir einige Hinweise auf deine Prioritäten. Aber sie zeigt nicht das vollständige Bild.
     

    Ein genauerer Maßstab ist, wie stark du dich emotional auf etwas einlässt. Du kannst ein/e gut/e Angestellte/r sein und hart arbeiten, aber du brauchst nicht dein gesamtes Leben dem Job zu verschreiben. Wähle aus, wovon du gern mehr im Leben hättest, wie du gerne sein und werden willst. Das sind die Dinge, in die du dich mit Leib und Seele stürzen solltest.
     

    P.S. Mach dir keine Gedanken um deine Leistungen bei der Arbiet: Die Person B wird lange vor Person A befördert. Denn glückliche Menschen mit einem starken Selbstwertgefühl und soliden Grenzen eignen sich als Führungskraft und werden befördert, oft vor den Kollegen, die Überstunden schrubben. Denk mal drüber nach!
     

  • Was ist die Droge deiner Wahl? (versuch’s stattdessen mit Leidenschaften!)

    die Droge deiner Wahl
     

    Alle Jahre wieder füllt sich Ende November mein E-Mail-Postfach mit jedem Newsletter, den ich je abonniert habe, und mit “Black Friday”-Angeboten. Ein paar Wochen später ist es der Abverkauf nach Weihnachten. Marketing läuft auf Hochtouren zu dieser Jahreszeit.
     

    Ich habe es mir zur Regel gemacht, im November und Dezember keine Sonderangebote zu machen. Es hat schon seinen Grund, dass ich meinen Newsletter 100% spamfrei nenne! Ich verkaufe meine Angebote liebend gerne – immerhin verändern sie Leben – aber ich will sichergehen, dass die KundInnen wirklich davon profitieren, und ich weigere mich, am blinden Konsumentenrausch um den Black Friday herum teilzunehmen.
     

    Warum? Weil ich selber auch nie etwas am Black Friday kaufe. Diesen Tag verbringe ich zu Hause. Ich habe eine Aversion dagegen, weil er Menschen dazu treibt, zu viel auszugeben, und weil all das eine Menge Abfall produziert. Es gibt aber noch einen weiteren, tieferen Grund, auf den ich deine Aufmerksamkeit lenken möchte.
     

    Dieser Grund lässt sich so zusammenfassen: “Ausfüllen, was dir fehlt” mit der Droge deiner Wahl. Erlaube mir eine Erklärung.
     
     

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    Konsumrausch als Droge

     

    Menschen sind wettbewerbsorientiert und vergleichen sich gern mit anderen. Aber hast du dich schon mal gefragt, warum das so ist? Warum mögen es die Leute nicht, wenn die Nachbarn ein größeres Haus oder schnelleres Auto haben? Warum führen sie so gern ihren schlanken, durchtrainierten Körper und ihre teuren Kleider vor?
     

    Ich gebe dir einen Tipp: Stell dir vor, jemand ist zum Platzen glücklich. Er/sie möchte es von allen Dächern pfeifen. Strömt geradezu über vor Freude. Die übrigen Gefühle hängen ein Stück weit auch von der Persönlichkeit ab, aber für die Mehrheit geht es in die Richtung von: “Ich wünschte, jeder könnte so glücklich sein wie ich” (oder zumindest: “Ich wünschte, XYZ könnte so glücklich sein wie ich”, wobei XY ein geliebter Mensch ist).
     

    Menschen, die von Freude erfüllt sind – nicht nur von einem kurzen Glücksmoment, sondern anhaltender, tiefgründiger Freude – ist es egal, was ihr Nachbar hat oder tut. Wenn überhaupt, dann wollen sie ihre Freude teilen; aber größtenteils sind sie einfach zu glücklich, um sich darum zu bekümmern, ob jemand anders besser oder reicher ist.
     

    Genauso gilt der umgekehrte Fall: Wenn du nichts im Leben hast, das dich komplett erfüllt, ist Konsumrausch viel verführerischer. Er bietet dir das Hochgefühl zu wissen, dass du mithalten kannst, wenn auch nur für kurze Zeit.
     

    Romanze
     

    Was ist die Droge deiner Wahl?

     

    Wenn dir erst mal klar ist, dass Menschen unbewusst Konsumrausch dafür verwenden, um die Leere in sich zu erfüllen, verstehst du schnell, dass das nicht beim Shoppen oder beim Vergleich mit anderen aufhört. Die Leute nutzen alles mögliche, um zu betäuben, was in ihrem Leben fehlt. Ich gebe dir mal ein paar Beispiele.
     

    Ein großer Punkt in unserer Gesellschaft sind Beziehungen, vor allem Liebe. Sieh dir Hollywood oder Trivialromane an. Es ist schwer zu übersehen, dass viele von ihnen die Idee propagieren, dass dein Leben vollständig wird, wenn du dich nur in “den richtigen Menschen” verliebst. Das ist auch ein großer Grund, warum so viele Beziehungen nicht halten. Wir erwarten, dass unser Partner die Leere füllt, wenn wir in Wirklichkeit selbst die einzigen sind, die in der Lage sind, sie auszufüllen.
     

    Arbeit ist auch so eine Droge. Die Leute stürzen sich in ihre Karriere – oder alternativ in die Aufgabe, das perfekte Heim für ihre Familie zu schaffen – unter Ausschluss von fast allem anderen. Natürlich müssen wir alle unseren Lebensunterhalt verdienen, aber viele Menschen gehen weit über das Nötige hinaus, um Anerkennung und Erfolg zu erringen. Viele bereuen das später im Leben.
     

    Sieh dir dein eigenes Leben an und sei ganz ehrlich zu dir selbst. Was sind deine wirklichen Prioritäten, für die du die meiste Zeit und Energie aufwendest? Das könnte ständiger Stress sein und jeden Augenblick mit Geschäftigkeit auszufüllen, oder Shoppen, sogar deine Kinder (natürlich sind Kinder wichtig; wenn sich aber das Leben ihrer Eltern fast ausschließlich um sie dreht, ist das nicht gesund. Studien haben herausgefunden, dass es für Kinder am besten ist, wenn ihre Eltern in ihrem eigenen Leben erfüllt sind).
     

    Droge deiner Wahl
     

    Der Weg zum “Entzug”

     

    Wenn Menschen eine echte Drogensucht überwinden, machen sie nicht nur einen “cold turkey”-Entzug. Die körperliche Abhängigkeit ist nie das Hauptproblem, und daher nutzen Abhängige Therapie und Selbshilfegruppen, um das in Angriff zu nehmen, was sie ursprünglich zu den Drogen getrieben hat. Viele leiden unter Trauma und sind unfähig, ihre Gefühle zuzulassen oder auszudrücken. Diese Wunden zu heilen und damit umgehen zu lernen verringert das Bedürfnis, die Schmerzen zu betäuben.
     

    Genauso kannst auch du deine “Sucht” nach der Droge deiner Wahl überwinden, indem du die Leere in dir ausfüllst (die Leere, von der du oft nicht mal weißt, dass sie existiert, weil du sie ständig mit so vielen anderen Dingen füllst), und zwar mit dem, was sie enthalten sollte: Leidenschaft, Freude, Liebe.
     

    Du könntest jetzt sagen, dass auch Leidenschaften eine Droge sein können, und die Gefahr besteht tatsächlich. Das ist der Grund, warum meine Coaching-Programme sich nicht nur auf Leidenschaften und Bestimmung fokussieren, sondern alle Bereiche des Lebens. Dazu gehören Geld, Self Care, Grenzen setzen, Karriere, Gesundheit und was sonst noch im Leben von Klienten wichtig ist oder Aufmerksamkeit bedarf.
     

    Das alles trägt zum Gesamten bei, und wenn das funktioniert, dann fehlt oft nur die überströmende Freude von Leidenschaft. Das ist es, was Menschen erfüllt. Leidenschaft und das Wissen um eine klare Bestimmung bringen uns jeden Morgen dazu, voller Erwartung aufzustehen, mit kribbeliger Vorfreude im Bauch. Es lässt uns von innen aufleuchten und erfüllt uns mit dem, weswegen wir alle auf diesem Planeten sind: Freude und Liebe.
     

    Leidenschaft(en) priorisieren ist alles andere als oberflächlich und hedonistisch. Es ist die tiefgreifendste Veränderung, die du vornehmen kannst, und führt zu dauerhafter Freude und Erfüllung, unabhängig davon, was sonst in deinem Leben vor sich geht.
     

    Wenn du das erstmal entdeckt hast, lässt dich Black Friday kalt.