• Was ist die Droge deiner Wahl? (versuch’s stattdessen mit Leidenschaften!)

    die Droge deiner Wahl
     

    Alle Jahre wieder füllt sich Ende November mein E-Mail-Postfach mit jedem Newsletter, den ich je abonniert habe, und mit “Black Friday”-Angeboten. Ein paar Wochen später ist es der Abverkauf nach Weihnachten. Marketing läuft auf Hochtouren zu dieser Jahreszeit.
     

    Ich habe es mir zur Regel gemacht, im November und Dezember keine Sonderangebote zu machen. Es hat schon seinen Grund, dass ich meinen Newsletter 100% spamfrei nenne! Ich verkaufe meine Angebote liebend gerne – immerhin verändern sie Leben – aber ich will sichergehen, dass die KundInnen wirklich davon profitieren, und ich weigere mich, am blinden Konsumentenrausch um den Black Friday herum teilzunehmen.
     

    Warum? Weil ich selber auch nie etwas am Black Friday kaufe. Diesen Tag verbringe ich zu Hause. Ich habe eine Aversion dagegen, weil er Menschen dazu treibt, zu viel auszugeben, und weil all das eine Menge Abfall produziert. Es gibt aber noch einen weiteren, tieferen Grund, auf den ich deine Aufmerksamkeit lenken möchte.
     

    Dieser Grund lässt sich so zusammenfassen: “Ausfüllen, was dir fehlt” mit der Droge deiner Wahl. Erlaube mir eine Erklärung.
     
     

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    Konsumrausch als Droge

     

    Menschen sind wettbewerbsorientiert und vergleichen sich gern mit anderen. Aber hast du dich schon mal gefragt, warum das so ist? Warum mögen es die Leute nicht, wenn die Nachbarn ein größeres Haus oder schnelleres Auto haben? Warum führen sie so gern ihren schlanken, durchtrainierten Körper und ihre teuren Kleider vor?
     

    Ich gebe dir einen Tipp: Stell dir vor, jemand ist zum Platzen glücklich. Er/sie möchte es von allen Dächern pfeifen. Strömt geradezu über vor Freude. Die übrigen Gefühle hängen ein Stück weit auch von der Persönlichkeit ab, aber für die Mehrheit geht es in die Richtung von: “Ich wünschte, jeder könnte so glücklich sein wie ich” (oder zumindest: “Ich wünschte, XYZ könnte so glücklich sein wie ich”, wobei XY ein geliebter Mensch ist).
     

    Menschen, die von Freude erfüllt sind – nicht nur von einem kurzen Glücksmoment, sondern anhaltender, tiefgründiger Freude – ist es egal, was ihr Nachbar hat oder tut. Wenn überhaupt, dann wollen sie ihre Freude teilen; aber größtenteils sind sie einfach zu glücklich, um sich darum zu bekümmern, ob jemand anders besser oder reicher ist.
     

    Genauso gilt der umgekehrte Fall: Wenn du nichts im Leben hast, das dich komplett erfüllt, ist Konsumrausch viel verführerischer. Er bietet dir das Hochgefühl zu wissen, dass du mithalten kannst, wenn auch nur für kurze Zeit.
     

    Romanze
     

    Was ist die Droge deiner Wahl?

     

    Wenn dir erst mal klar ist, dass Menschen unbewusst Konsumrausch dafür verwenden, um die Leere in sich zu erfüllen, verstehst du schnell, dass das nicht beim Shoppen oder beim Vergleich mit anderen aufhört. Die Leute nutzen alles mögliche, um zu betäuben, was in ihrem Leben fehlt. Ich gebe dir mal ein paar Beispiele.
     

    Ein großer Punkt in unserer Gesellschaft sind Beziehungen, vor allem Liebe. Sieh dir Hollywood oder Trivialromane an. Es ist schwer zu übersehen, dass viele von ihnen die Idee propagieren, dass dein Leben vollständig wird, wenn du dich nur in “den richtigen Menschen” verliebst. Das ist auch ein großer Grund, warum so viele Beziehungen nicht halten. Wir erwarten, dass unser Partner die Leere füllt, wenn wir in Wirklichkeit selbst die einzigen sind, die in der Lage sind, sie auszufüllen.
     

    Arbeit ist auch so eine Droge. Die Leute stürzen sich in ihre Karriere – oder alternativ in die Aufgabe, das perfekte Heim für ihre Familie zu schaffen – unter Ausschluss von fast allem anderen. Natürlich müssen wir alle unseren Lebensunterhalt verdienen, aber viele Menschen gehen weit über das Nötige hinaus, um Anerkennung und Erfolg zu erringen. Viele bereuen das später im Leben.
     

    Sieh dir dein eigenes Leben an und sei ganz ehrlich zu dir selbst. Was sind deine wirklichen Prioritäten, für die du die meiste Zeit und Energie aufwendest? Das könnte ständiger Stress sein und jeden Augenblick mit Geschäftigkeit auszufüllen, oder Shoppen, sogar deine Kinder (natürlich sind Kinder wichtig; wenn sich aber das Leben ihrer Eltern fast ausschließlich um sie dreht, ist das nicht gesund. Studien haben herausgefunden, dass es für Kinder am besten ist, wenn ihre Eltern in ihrem eigenen Leben erfüllt sind).
     

    Droge deiner Wahl
     

    Der Weg zum “Entzug”

     

    Wenn Menschen eine echte Drogensucht überwinden, machen sie nicht nur einen “cold turkey”-Entzug. Die körperliche Abhängigkeit ist nie das Hauptproblem, und daher nutzen Abhängige Therapie und Selbshilfegruppen, um das in Angriff zu nehmen, was sie ursprünglich zu den Drogen getrieben hat. Viele leiden unter Trauma und sind unfähig, ihre Gefühle zuzulassen oder auszudrücken. Diese Wunden zu heilen und damit umgehen zu lernen verringert das Bedürfnis, die Schmerzen zu betäuben.
     

    Genauso kannst auch du deine “Sucht” nach der Droge deiner Wahl überwinden, indem du die Leere in dir ausfüllst (die Leere, von der du oft nicht mal weißt, dass sie existiert, weil du sie ständig mit so vielen anderen Dingen füllst), und zwar mit dem, was sie enthalten sollte: Leidenschaft, Freude, Liebe.
     

    Du könntest jetzt sagen, dass auch Leidenschaften eine Droge sein können, und die Gefahr besteht tatsächlich. Das ist der Grund, warum meine Coaching-Programme sich nicht nur auf Leidenschaften und Bestimmung fokussieren, sondern alle Bereiche des Lebens. Dazu gehören Geld, Self Care, Grenzen setzen, Karriere, Gesundheit und was sonst noch im Leben von Klienten wichtig ist oder Aufmerksamkeit bedarf.
     

    Das alles trägt zum Gesamten bei, und wenn das funktioniert, dann fehlt oft nur die überströmende Freude von Leidenschaft. Das ist es, was Menschen erfüllt. Leidenschaft und das Wissen um eine klare Bestimmung bringen uns jeden Morgen dazu, voller Erwartung aufzustehen, mit kribbeliger Vorfreude im Bauch. Es lässt uns von innen aufleuchten und erfüllt uns mit dem, weswegen wir alle auf diesem Planeten sind: Freude und Liebe.
     

    Leidenschaft(en) priorisieren ist alles andere als oberflächlich und hedonistisch. Es ist die tiefgreifendste Veränderung, die du vornehmen kannst, und führt zu dauerhafter Freude und Erfüllung, unabhängig davon, was sonst in deinem Leben vor sich geht.
     

    Wenn du das erstmal entdeckt hast, lässt dich Black Friday kalt.
     

  • Warum du aufstehen musst – sofort

     

    aufstehen sofort
     

    Okay, Sibylle, wovon redest du eigentlich? Jetzt ernsthaft “aufstehen”? Gleich hier? Und was in aller Welt hat das mit Leidenschaft(en) zu tun?
     

    Ich werde alles erklären, wenn du etwas Geduld hast und das tust, was niemand im Internet tut: lesen. Alles. Den ganzen Artikel. Wenn nötig, schnapp dir eine Tasse Tee oder Kaffee bei der Gelegenheit. Geht das klar? Gut.
     

    Denn dies könnte der wichtigste Artikel sein, den du dieses Jahr liest.
     
     

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    Mein böses Erwachen

     

    Ich war schon immer, sagen wir mal, von Natur aus eine viel sitzende Person. Viele meiner Leidenschaften sind sitzende Tätigkeiten: Klavierspielen, lesen, essen, gaming. Ich bewege mich auch gern, im Wald beim Bogenschießen oder auf ausgedehnten Spaziergängen in der Natur. Tanzen…
     

    Mein Segen ist, dass ich eine ziemlich robuste Gesundheit habe. Aber dieses Jahr im Frühsommer bekam ich merkwürdige Schmerzen in der Brust. Das Atmen tat mir weh, vor allem in bestimmten Haltungen. Nach vielen negativen Covid-Tests und nachdem ich von meiner besorgten Hausärztin zweimal in die Notaufnahme geschickt wurde, mit Verdacht auf Herzinfarkt und später Lungenkrebs (weil eine Röntgenaufnahme etwas zeigte, was ein Tumor hätte sein können) und ich wochenlang alle möglichen Untersuchungen hatte inklusive CT meiner Lunge, war das Resultat: Alles Ernsthafte kann ausgeschlossen werden. Puh.
     

    Ich hatte aber immer noch Schmerzen. Also schickte mich meine weise und aufmerksame Ärztin in die Physiotherapie, weil ich erwähnt hatte, dass ich viel sitze und eine schlechte Haltung habe.
     

    Ich mach’s kurz und sage, dass ich jetzt schmerzfrei bin – ich hatte Glück und der Schaden war noch reversibel. Dazu brauchte es aber nicht nur Physio-Übungen. Nein, ich brauchte außerdem etwas, woran ich immer noch arbeite und was ich ziemlich unvollkommen umsetze: Ich musste meinen Lebensstil ändern.
     
     

    “Sitzen ist das neue Rauchen”

     

    Während ich googelte, was mit mir wohl fehlen könnte, stieß ich auf den Bestseller Sitzen ist das neue Rauchen von Dr. Kelly Starrett. Ich könnte im Grunde hier aufhören zu schreiben, wenn du nur dieses Buch kaufen und lesen würdest, denn Dr. Starrett erklärt das alles so viel besser als ich.
     

    Es stellte sich heraus, dass meine Schmerzen von den Muskeln und vom Bindegewebe kamen. Sie kamen vom stundenlangen Sitzen und wurden durch schlechte Haltung noch verschlimmert. Ich dachte früher, dass das Bogenschießen, Yoga und andere Sportübungen die negativen Auswirkungen des Sitzens ausgleichen würden, aber das ist nicht der Fall: Im Buch werden sogar Profisportler erwähnt, die 3-4 Stunden am Tag trainieren und trotzdem die gleichen Probleme entwickeln, weil sie so ziemlich den ganzen Rest des Tages sitzen.
     

    Das Sitzen bringt Menschen ganz wörtlich um. Wenn es dir wie mir geht, dann ist deine Reaktion jetzt gerade: Schluck!
     

    am Schreibtisch
     

    Warte nicht, bis du Probleme bekommst

     

    Wie bei vielen anderen Gesundheitsthemen könntest du auch hier sagen, dass das ein Thema ist, das du “irgendwann mal” angehst – solange, bis du auf einmal gezwungen bist, weil du krank bist oder unerträgliche Schmerzen hast. Mir ist es so ergangen und 1/10, ich würd’s nicht weiterempfehlen. Es ist sch…
     

    Wir sind ja alle hier, weil wir wilde Geister und dabei sind, ein bewusstes Leben aus Leidenschaft, Freude und Bestimmung heraus zu gestalten. Und es ist sehr schwierig, das zu tun, wenn du Schmerzen hast.
     

    Klar, ich kenne auch ein paar Leute, die chronische Schmerzen haben und trotzdem eine Menge Glück in ihrem Leben finden. Nach nur ein paar Monaten mit Schmerzen bewundere ich das sehr. Aber versuch diesen Leuten mal zu erzählen, dass du etwas tust, was dir garantiert irgendwann starke Schmerzen bereiten wird und dass du etwas dagegen unternehmen könntest, es aber nicht tust – sie werden dich für verrückt erklären.
     
     

    Steh auf, sofort

     

    Es läuft darauf hinaus, dass du die Zeit reduzierst, die du täglich sitzend verbringst. Aber wie stellst du das an, vor allem, wenn du einen Job und/oder Leidenschaften hast, bei denen du sitzen musst? Im erwähnten Buch finden sich ein paar praktische Vorschläge und ich empfehle wärmstens, es zu kaufen und zu lesen. Im Foglenden zähle ich drei meiner Favoriten auf – aber:
     

    Meine größte Erkenntnis aus all dem ist, dass ich nicht perfekt sein muss. Ich sitze immer noch zu viel. Aber auch nur die kleinen Veränderungen einzubauen, die ich unten erwähne, hat einen Riesenunterschied gemacht. Das hier ist ein Gebiet, bei dem es definitiv nicht nur Alles oder Nichts gibt.
     

    aufstehen sofort
     

    3 kleine Veränderungen, die du jetzt implementieren kannst

     

    1. Steh mindestens alle zwei Stunden auf. Na hör mal, auch der stressigste Job gibt dir die Möglichkeit, das zu tun (und wenn nicht, dann tu dir selbst einen Gefallen und such dir einen anderen Job)! Hol dir eine Tasse Tee. Geh zur Toilette. Schlendere rüber zu einem Kollegen und ratsche ein wenig. Wenn du zu Hause bist, tanz durchs Zimmer zu deinem Lieblingslied (das ist es, was ich mache). Zumindest strecke dich und schüttle deine Beine aus, bevor du dich wieder hinsetzt.
    2.  

    3. Ändere öfters deine Haltung. Wiederum, wenn das bei deiner Arbeit nicht geht, dann mach es, wenn du abends zu Hause bist und wieder sitzt. Leg dich für ein Weilchen auf den Bauch (oder den Rücken). Ich habe Coaching-Sessions mit Klienten auf Zoom gemacht, während ich auf dem Bauch auf der Couch lag, oder im Stehen mit meinem Tablet vor mir im Bücherregal. Finde einen Weg; sei kreativ.
    4.  

    5. Mittel- bis langfristig erwäge eins oder alle der folgenden Dinge: Einen täglichen Spaziergang von mindestens einer halben Stunde; einen Stehschreibtisch; Alternativen zum Schreibtischstuhl wie einen Gymnastikball-Sitz oder einen Sattelhocker, der den verhängnisvollen 90-Grad-Winkel zwischen Oberkörper und Beinen ändert, wenn du sitzt. Es gibt Schreibtische, die höhenverstellbar sind, so dass du eine halbe Stunde aufstehen kannst, dann eine Stunde sitzen usw.

     
    Noch einmal: Du musst nicht perfekt sein, musst nicht mal die Zeit, in der du sitzt, massiv reduzieren, solange du es klug angehst und einige der Dinge umsetzt, die ich erwähnt habe. Du sollst in der Lage sein, noch viele Jahre lang Romane zu schreiben, Bilder zu malen, das Fachgebiet zu studieren, ein Pferd zu reiten oder was immer deine Leidenschaft sein mag. Also aufstehen, jetzt! Kleine Veränderungen helfen dir sicherzustellen, dass du fit bleibst.
     

  • Nie wieder im Time Management versagen

    im Time Management versagen
     

    Also, die Sache ist die.
     

    Ich kann doch unmmöglich die Einzige sein, die viel zu viele Jahre mit dem Versuch verbracht hat, meine Zeit und mein Leben zu organisieren? Das lief immer ungefähr so ab: In regelmäßigen Abständen beschloss ich, dass das Herumeiern ein Ende haben muss, und etablierte irgendeinen tollen Zeitplan. Der beruhte meistens auf dem neuesten Zeitmanagement-Buch, das ich gerade gelesen hatte.
     

    Dann legte ich also los und wurde ein paar Tage oder Wochen lang super-produktiv. Dann verfiel ich unvermeidlich wieder ins Chaos. Ich konnte einfach meine Motivation nicht aufrechterhalten und fühlte mich schuldig, vor allem weil ich scheinbar von Supermenschen umgeben war, die irgendwie alles auf der Reihe hatten, von anstrengenden Jobs bis zu Freizeitaktivitäten, Sport und Familienleben. Nur ich schien im Time Management zu versagen.
     

    Es hat viel zu lange gedauert, bis mir klar wurde, dass die meisten dieser „Supermenschen“ genauso planlos waren wie ich und nie so viel geschafft bekamen, wie sie wollten. Dann wurde ich Coach und lernte auf magische Weise, mein Leben zu organisieren! -Äh, nein, nicht wirklich. Aber ich lernte dazu und bin heutzutage ich zufrieden damit, wie ich meine „Lebenszeit“ manage.
     
     

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    Die Schuldgefühle loslassen

     

    Ich erwähne das zuerst, weil der schwierigste Teil ist, das „ich bin ein Versager“-Gefühl loszulassen. Sogar KlientInnen, mit denen ich seit Wochen oder Monaten arbeite, tappen noch in diese Falle. Ich bin jedesmal schockiert, denn nach 20 Jahren im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung (15 davon als Coach) bin ich die krasse Negativität einfach nicht mehr gewöhnt, die uns umgibt.
     

    Viele glauben, dass die Welt schlecht ist. Und weil sie Teil der Welt sind, verurteilen sie auch sich selbst.
     

    Da ich nicht jede einzelne Person, die das hier list, in eines meiner Coaching-Programme schleifen kann, bin ich ein wenig hilflos. Soll ich betteln: „Bitte fühl dich nicht schlecht. Du bist kein Versager“?
     

    Besser wäre es vielleicht, dir zu zeigen, woher dieses negative Selbstbild kommt. Wenn du sauer wirst, gibt dir das vielleicht die Energie, dagegen anzukämpfen.

    • Die Nachrichten und Medien, die du konsumierst, sind auf Negativität ausgerichtet. Das ist es, was sich verkauft, weil es unseren genetischen Negativitätsbias bestätigt.
    • Werbung baut ganz wörtlich auf der Message auf: Das ist, was bei dir nicht in Ordnung ist, jetzt kaufe mein Produkt und es wird dich zurechtbiegen. Das trifft auf alles zu, von Kleidung und Kosmetik bis, ja, Coaching. Es tut mir weh, es sagen zu müssen, aber meine eigene Branche ist da ebenfalls schuldig. Uff.
    • Durch das Internet, vor allem Soziale Medien, sind wir mit mehr Menschen denn je verbunden. Und weil sich jeder online von der besten Seite zeigt, werden wir mit Bildern der Perfektion bombardiert, die uns den Eindruck verleihen, dass man rundum perfekt sein muss, um im Leben Erfolg zu haben.

    Verstehst du? Die Umstände haben sich gegen uns verschworen. Wir versuchen mitzuhalten, sind aber von vornherein zum Scheitern verurteilt.
     

    im Time Management versagen
     

    Warum wir im Time Management versagen

     

    Um es zusammenzufassen: Die Medien flößen dir die Abgründe der Menscheit ein. Gleichzeitig werden dir die besten Errungenschaften deiner Mitmenschen gezeigt, was den Eindruck erweckt, dass du alles schaffen könntest – und solltest.
     

    Dann machst du dich also auf, verplanst deinen Kalender völlig und liest etwas über ein neues Time-Management-System, dass es dir ermöglicht, noch mehr in deinen Zeitplan zu stopfen.
     

    Ist es da ein Wunder, dass du versagst und aufgibst? In dir gibt es eine Kraft – du kannst sie dein höheres Selbst, Gott oder das Universum nennen – die dich schützt, indem sie dich im Time Management versagen lässt. Und du, mit deiner erwähnten negativen Konditionierung, reagierst darauf, indem du dich schrecklich fühlst.
     

    Bitte verstehe das, es ist wichtig! Du versagst, weil du es nicht schaffen kannst. Ja, es gibt ein paar Menschen, die anscheinend alles auf die Reihe kriegen. Leider haben die häufig auch Gesundheitsprobleme, schlafen schlecht, nehmen Medikamente oder sind zutiefst unglücklich. Das kommt daher, dass Menschen einfach nicht dafür geschaffen sind, so zu leben.
     

    time management
     

    Wie du dir den Erfolg leicht machst

     

    Um aufzuhören, zwischen organisiert und beinahe-Koma hin- und herzupendeln, musst du deine unrealistischen Erwartungen aufgeben. Dazu gehört auch, der Gesellschaft sozusagen den Mittelfinger zu zeigen.
     

    Hier siehst du, wie du das erreichen kannst.
     

    Werde dir mindestens eine Woche lang bewusst, wie du über dich denkst und sprichst. Unterbrich alle Negativität oder Selbstkritik, indem du dich bei dir entschuldigst und dann sofort etwas Positives an dir findest.
     

    Leg dir einen Kalender zu, aber denk jetzt bloß nicht daran, jede Minute jedes Tages zu verplanen.
     

    Stattdessen mach es dir zur Gewohnheit, jeden Morgen deinen Kalender zu öffnen und dann 1 oder 2 Prioritäten für den Tag festzulegen. Dir fallen wahrscheinlich 10 weitere Sachen ein, die du tun „musst“, aber weißt du noch, was passiert ist, als du versucht hast, alles auf einmal zu machen? Ganz genau. Also plane 2 Prioritäten. Alles weitere zählt als Bonus.
     

    Plane Ruhezeiten. Du hast mich richtig verstanden. Ich weiß, es ist merkwürdig, etwas in den Kalender zu schreiben, was keine Aktivität ist, aber das ist wichtig. Schaffe Raum dafür, nichts Produktives zu tun.
     

    Plane deine Leidenschaften. Erinnerst du dich daran, was ich darüber gesagt habe, jede Minute jedes Tages zu verplanen? Versuch also deine Leidenschaften nicht in die Lücken zwischen anderen Terminen zu stopfen. Lass viel Raum um sie herum.
     

    Ich kann beinahe garantieren, dass du innerhalb einer Woche motivierter sein wirst. Wenn du immer noch Probleme hast, streiche deine Aktivitäten noch stärker zusammen. Lass sie los, sag „Nein“. Wenn du deine übertriebenen Erwartungen auf ein normales Maß reduzierst, wirst du dich zufrieden fühlen, sogar glücklich – und es wird immer einfacher werden, die Dinge zu tun, die du wirklich tun willst.
     

  • 7 Jahre: Wie sich ein Leben verändert

    wie sich ein Leben verändert
     

    Sieben ist eine magische Zahl. Jemand sagte mir mal, dass sieben Jahre eine Lebensphase ausmachen. Ich weiß nicht, ob das stimmt, aber die Idee ist faszinierend!
     

    Heute möchte ich 7 Jahre zurückblicken auf alles, was sich in meinem Leben verändert hat durch den Fokus auf Leidenschaft und Bestimmung.
     

    Bevor ich loslege: Ich weiß, ich weiß. Da spreche ich über Leidenschaft und Bestimmung, und du fragst vielleicht, ob es nicht wichtiger wäre, sich finanziell abzusichern und die praktischen Seiten des Lebens zu meistern. Dazu sage ich:

    1. Diese Dinge gehören alle zu einem Leben von Leidenschaft und Bestimmung.
    2. Allerdings bedeuten sie ohne Leidenschaft und Bestimmung rein gar nichts.

     

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    Flashback ins Jahr 2014

     

    Heiliger Strohsack, ich habe gerade nach einem Foto von mir aus dem Jahr 2014 gesucht. Bist du bereit?
     

    wie sich das Leben veraendert
     

    Das ist das einzige Foto, das ich gefunden habe, und das sagt auch schon alles. So war mein Leben damals:

    • Ich hatte eine hochfunktionale Depression.
    • Ich hatte mich isoliert und tröstete mich mit Junk-Food.
    • Als Folge war ich übergewichtig.
    • Ich hatte einen seelenlosen Job, der irrsinnige Überstunden erforderte.
    • Ich lebte an einem hübschen Ort, mit dem mich aber emotional nichts verband.
    • Keine Zeit oder Energie, um mich auf mein Coaching zu konzentrieren.
    • Die einzige Leidenschaft, der ich nachging, war Gaming.*

    *Ehrlich gesagt hat mir Gaming das Leben gerettet. Der Kontakt und die Freundschaften, die ich mit anderen Gamern knüpfte, bewahrten mich vor der völligen Vereinsamung.
     
     

    Was habe ich geändert?

     

    Wenn du jetzt eine Abnehm-Story erwartest, muss ich dich enttäuschen. Meine Story enthält zwar eine erhebliche Gewichtsabnahme, aber als Nebeneffekt und ohne mich darauf zu konzentrieren. Stattdessen möchte ich lieber aufzählen, was ich tat, um mein Leben umzukrempeln.

    • Ich zog an einen Ort, der mir in der Seele guttat.
    • Den seelenlosen Job gab ich auf und nahm eine Rolle im Home-Office an.
    • Ich gönnte mir viel Ruhe und machte lange Spaziergänge.

    Nach mehreren Monaten der Heilung fügte ich Folgendes hinzu:

    • Priorität auf meinen Leidenschaften vor allem anderen.
    • Begann an meinem Business zu arbeiten.
    • Richtete mein Coaching auf Leidenschaften und Bestimmung aus.
    • Fing wieder an, Sport zu machen (als Teil meiner Leidenschaften).
    • Aß leckeres Essen, das mir Energie und neues Leben verlieh.

    Schmetterling
     

    Wie sich ein Leben verändert

     

    Wenn ich mir diese Listen durchlese, fällt mir das Kinn runter. Die Frau auf dem obigen Bild erkenne ich kaum, und ich fühle so viel Dankbarkeit.
     

    Ich war so nah dran, mein Leben in einem Schwebezustand zu verbringen.
     

    So nah dran, meinen Lebensunterhalt zu verdienen, ohne wirklich zu leben.
     

    Wo fange ich auch nur damit an, die Veränderungen in meinem Leben zu beschreiben? Versuchen wir sie in Kategorien zusammenzufassen:
     
     

    Leben und Glück

     

    Ich habe fünf Jahre lang in meinem netten Job im Home-Office gearbeitet. Er ließ mir genügend Energie, um mein Coaching und mein zweites Business aufzubauen, meine erste Liebe: Sprachunterricht und Korrekturlesen. Vor 1 1/2 Jahren kündigte ich den Job und wurde Vollzeit-Selbstständige.
     

    Meine beiden Geschäfte spielen sich 100% übers Internet ab, also bin ich ortsunabhängig und kann jedes Jahr ein paar Monate an anderen Orten verbringen, die ich liebe. Das war zwar im letzten Jahr wegen der Pandemie nicht möglich, ist aber weiterhin geplant.
     

    Ich bin ausgeruht, entspannt und glücklich. Nichts bringt mich mehr dauerhaft aus der Ruhe. Außerdem bin ich gerade in ein Bergdorf in der Nähe der kroatischen Küste gezogen und der Frieden hier ist unbeschreiblich. Trotzdem bin ich noch nah genug an der Stadt, um meine Freunde regelmäßig zu sehen.
     

    Zwar bin ich nicht mehr so schlank wie nach dem ersten Glücksrausch, als ich grade “aufgewacht” war. Ich bin aber keineswegs übergewichtig und immer noch gute 17 kg leichter als ich es 2014 war!
     
     

    Leidenschaften und Bestimmung

     

    Meine Leidenschaften stehen im Zentrum meines Lebens. Sie sind der Grundstein dessen, was ich oben nannte. Erfolgreich sein, Seelenfrieden haben und entspannt leben, ohne Druck oder finanzielle Sorgen resultieren aus meiner Entscheidung, mich auf die Dinge zu konzentrieren, die mich glücklich machen: Musik, Klavier, Tanz, Bogenschießen, Literatur, Videos erstellen und natürlich Coaching.
     

    Meine Bestimmung im Leben wurde nach nur wenigen Monaten Fokus auf meine Leidenschaften deutlich. Sie war schon immer da, aber plötzlich sprang sie mir ins Auge und war so offensichtlich, dass ich mich fragte, wie ich sie so viele Jahre lang übersehen konnte. In der Folge stellte ich mein ganzes Leben um und richtete es auf diese Bestimmung aus, und das ist die Verbindung zwischen Leidenschaften, Bestimmung und dem Glück, das ich im vorigen Abschnitt beschrieben habe.
     

    ein neues Leben
     

    Wie du deines verändern kannst

     

    Die gute Nachricht ist: Du brauchst keine 7 Jahre, um das zu erreichen. Tatsächlich waren die meisten Elemente meines derzeitigen Glücks schon 5-6 Monate nach Beginn der Veränderungen vorhanden. Ich habe diesen Prozess seither vielfach mit meinen Klienten wiederholt, auf verschiedenste Weise, weil jeder Mensch eine ganz eigene Lebenssituation hat.
     

    Im Grunde kann man es auf zwei Schritte vereinfachen:
     

    Die äußeren Umstände
    Dabei geht es um deinen Job, deinen Medienkonsum, dein alltägliches Leben und um Vereinfachung und Entschleunigung. Sag nicht, dass das nicht geht, weil du drei Kinder hast – ich verspreche, es ist möglich, meine KlientInnen beweisen es. Wenn du nicht weißt, wie, dann kontaktiere mich und wir erarbeiten es gemeinsam!
     

    Der Fokus auf Leidenschaft(en)
    Deine Leidenschaft priorisieren heißt nicht, mit ihr Geld zu verdienen. Das kannst du natürlich machen, wenn du willst. Aber auch dann, wenn deine Leidenschaft etwas ist, womit du einfach nur gern Spaß hast, oder wenn du nicht besonders gut darin bist, solltest du sie trotzdem priorisieren, einfach weil sie dir Freude bereitet.
     

    Das zu lernen geht gegen alles, was unsere Gesellschaft lehrt, und es ist schwierig. Unterschätze das nicht. Es ist ein längerer Prozess, aber auch das lohnendste Vorhaben, das du angehen könntest, denn dein Leben wird sich auf einmal von selbst ergeben. Irgendwann wird alles ganz einfach. Und noch einfacher. Auf einmal treten Freude und Seligkeit auf, wo du sie am wenigsten erwartet hättest.
     

    Du wirst dein Leben nicht mehr wiedererkennen.
     

  • Entschleunige, vereinfache dein Leben und schaffe Raum für deine Leidenschaft

    schaffe Raum für deine Leidenschaft
     

    In den sozialen Medien zirkulieren Bilder von hübschen jungen Frauen, die verträumt in die Ferne blicken, während sie mit einer Tasse Tee am Fenster sitzen. Es ist leicht, sich von solchen Bildern berühren zu lassen, aber was sagen sie wirklich aus? Wie vereinfacht man sein Leben und wie wendest du das in deinem eigenen Leben an? Wie schaffst du Raum für deine Leidenschaft?
     

    Als Erstes sage ich es in aller Härte: Entschleunigen ist alles andere als leicht.
     

    Das ist so etwas, was viele auf den Tod nicht zugeben wollen, ähnlich wie die Sucht nach ihrem Smartphone oder sozialen Medien. Wir betrachten diese Dinge als Schwäche und typisch für oberflächliche Menschen, die immer nur den nächsten Kick suchen. Wir selbst sind doch anspruchsvoller, suchen nach dem tieferen Sinn und genießen das Leben, oder?
     

    Die Wahrheit ist, dass Stress-Sucht unter Menschen allen Alters, aller sozialen Schichten und aller Bildungsniveaus und Intelligenz verbreitet ist. Kurz gesagt, sie hat nichts damit zu tun, in welchem Maß du in der Lage bist, dein Leben zu meistern.
     
     

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    Warum ich die Entschleunigung vergeigte

     

    Das erlebte ich, nachdem ich jahrelang in einem Vollzeitjob sowie zwei selbstständigen Tätigkeiten gearbeitet hatte. Ich war endlich in der Lage, den Job aufzugeben, und zog nach Kroatien. Ich hatte von ruhigen, seligen Tagen im perfekten Gleichgewicht zwischen Arbeit und Leidenschaften geträumt und von viel Ruhe.
     

    Nach sechs Monaten stellte ich überrascht fest, dass ich immer noch gestresst war und unter Zeitmangel litt. Ich verstand einfach nicht, warum – objektiv gesehen tat ich so viel weniger! Aber in Wahrheit ist Stress eine Sucht. Das Leben in unserer modernen Welt, unsere Erziehung und Bildung und die Ideale, die wir lernen, fördern alle einen von Adrenalin gesteuerten Lebensstil. Wenn wir das Erwachsenenalter erreichen, sind wir bereits Adrenalin-Junkies.
     

    Ich setzte unbewust den Stress fort, weil ich ihn auf einer bestimmten Ebene brauchte. Um diese Sucht zu überwinden, war mehr nötig als nur äußerliche Veränderungen meines Lebens.
     


     

    Schaffe Raum für deine Leidenschaft: die Vorbereitung

     

    Zum Entschleunigen gehört mehr als nur “weniger tun”. Daher sind dies die ersten Schritte auf dem Weg:
     

    1. Rechne damit, dass es eine Zeitlang ungemütlich wird. Dich auf harte Zeiten einzustellen heißt, dass du nicht von ihnen überrascht wirst. Du bist im Begriff, eine Sucht zu überwinden, und dieser Prozess ist bekannt dafür, dass er schwierig ist.
     

    2. Plane eine Übergangperiode ein. Ganz genau Null Menschen sind innerhalb von ein oder zwei Wochen von Stress zu Zen übergegangen. Realistisch brauchst du mindestens 3 Monate, um dich auf die Entspannung und Leichtigkeit einzulassen. Außerdem brauchst du Erinnerungen a la “schaffe Raum für deine Leidenschaft”.
     

    3. Sei dir zu 100% darüber klar, dass du dich dafür entscheidest, ein Sonderling zu sein, das fünfte Rad am Wagen – und für immer. Unsere Welt ist nicht für das einfache Leben geschaffen. Du wirst im Gegensatz zu allem leben, was unsere Gesellschaft ausmacht, von der Notwendigkeit, die Wirtschaft anzukurbeln (durch Konsumentenverhalten und harte Arbeit) über Stolz als Eltern bis zur Selbstzufriedenheit, weil du so viel erledigst. “Busy” wird in unserer Welt mit “erfolgreich” gleichgesetzt, und es tut weh, als Versager(in) oder Schwächling gesehen zu werden – mach dir nicht vor, dass dir “egal ist, was andere denken”. Es tut weh.
     
     

    Schaffe Raum für deine Leidenschaft: die Umsetzung

     

    Nachdem die obigen Punkte erledigt sind, ist es an der Zeit zu handeln. Natürlich ist die Lebenssituation jedes Menschen unterschiedlich, aber im Groben beschreiben die folgenden Schritte den Weg zur Umsetzung:
     

    4. Dieser Punkt wird wahrscheinlich ein längerer Prozess: Entscheide, zu welchen Veränderungen zu bereit bist. Für Alleinstehende scheint es vielleicht einfach, auf Dinge und Aktivitäten zu verzichten, aber bist du wirklich dazu bereit? Und was ist, wenn du Kinder hast? Bist du Willens, mit deiner Familie in eine ländliche Gegend umzuziehen, die Weihnachtsgeschenke und den Leistungsdruck in der Schule zu reduzieren, wirklich einen ganz neuen Lebensstil einzuführen? Oder würdest du lieber nur kleinere Veränderungen vornehmen? Sei ehrlich zu dir selbst.
     

    5. Setze die Veränderungen um, für die du dich entschieden hast, wie immer es angemessen ist. Du musst nicht – und kannst in vielen Fällen auch nicht – alles auf einmal ändern. Geh es langsam an, denn sich ganz allmählich von einem Adrenalin-High zu entwöhnen, macht den Übergang sanfter. Hab viel Geduld mit dir und deinen Lieben und erwarte keine Wunder.
     

    6. Dies ist der wichtigste Teil und auch der, den die meisten vergessen (ich auch, am Anfang): Arbeite daran, deine Adrenalin-Sucht zu überwinden. Das kann verschiedene Formen annehmen, wie z. B. deutlich deine Zeit vor Monitoren zu reduzieren, tägliche Spaziergänge im Grünen zu unternehmen, Meditation zu lernen, bewusst für bestimmte Zeit nichts zu tun, auf deine Leidenschaften Zeit zu verwenden, Zeit mit deinen Liebsten zu verbringen…
     


     

    Wie ich mein Leben vereinfacht und Raum geschaffen habe

     

    Die Überschrift hätte hier eigentlich in der Gegenwartsform stehen sollen. Dieses Projekt ist nämlich noch in vollem Gange. Ich bin nicht mehr oft gestresst, verfange mich aber trotzdem noch manchmal im “Busy-Sein”. Dass ich neulich ein Haus gekauft habe und umgezogen bin (was du weißt, wenn du meine Vlogs ansiehst), war eine dieser Situationen!
     

    Alles in allem habe ich es aber tatsächlich geschafft zu entschleunigen und eine Menge Raum für mich, die Leute, die mir wichtig sind, und meine Leidenschaften zu schaffen. Hier sind ein paar Beispiele der Dinge, die ich eingeführt habe:

    • Emails und soziale Medien werden höchstens 3 Mal am Tag gecheckt.
    • Am Abend verbringe ich mindestens eine Stunde offline.
    • Gelegentlich mache ich einen ganzen offline-Tag am Wochenende.
    • Ich priorisiere meine Leidenschaften, indem ich mir wirklich täglich Zeit für sie nehme.
    • Ich pflege den Kontakt mit Freunden außerhalb von SMS: Sprachnachrichten, lange Emails, Skype/Zoom, persönliches Treffen.
    • Weniger Arbeit. Und noch weniger. Komischerweise ist mein Einkommen dabei gestiegen (nein, das ist kein Zufall. Mehr dazu ein andermal!).
    • Ich ruhe aus, wann immer ich es brauche, auch wenn das oft vorkommt und bedeutet, dass ich nicht viel Arbeit erledige.
    • Auch erwähne ich nicht mehr, wie busy ich bin, wenn ich mit Freunden oder Bekannten spreche.
    • Ich bin in ein Bergdorf umgezogen, wo allein schon Aussicht und Ruhe und Frieden Entspannung fördern.

    Und das war’s! Dein Weg sieht vielleicht ähnlich aus, oder auch ganz anders. Scheue dich nicht davor, zu experimentieren und Dinge aufzugeben, die für dich nicht funktionieren. Bleib dran und eines Tages wirst du spüren, wie du Glück atmest. Deine Leidenschaften werden aufblühen. Und das ist wirklich jede Mühe wert.