Das Jahr 2020 abschließen (Teil 1/2)


 

Zusammenfassung:
 

Ich höre schon die Stimmen: “Zum Glück ist 2020 vorbei! Denken wir einfach nicht mehr daran.” Andere stellen in Frage, ob man nach diesem Jahr überhaupt einen Rückblick machen sollte.
 

Ich glaube, es ist sogar noch wichtiger in einem herausfordernden Jahr wie diesem, damit man es verarbeitet und abschließt. Auf diese Weise bereitest du dich auf ein wunderschönes 2021 vor.
 

Wie immer geschieht dieser Prozess in zwei Teilen, erstens 2020 abschließen und dann in zwei Wochen (Anfang Januar) 2021 vorbereiten. Deine heutige Mission ist es, 2020 für dich selbst abzuschließen.
 
 

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Aufgabe 1: Errungenschaften definieren

 

Auf den sozialen Medien stellen viele in Frage, ob man 2020 überhaupt würdigen sollte: “Frag mich nicht nach meinen Erfolgen – selbst nur durch dieses Jahr zu kommen, ist schon eine Errungenschaft!”
 

Meine Antwort darauf ist: Ja eben.
 

Wir müssen damit aufhören, nur materiele Erfolge im Sinn von Geld oder Arbeit zu zählen. Wenn man mit körperlichen oder psychischen Gesundheitsproblemen kämpft, ist das eine Errungenschaft. Es bis zum Ende eines schwierigen Jahres wie 2020 zu schaffen, ist eine Errungenschaft. Bitte denk daran, wenn du die 2. Aufgabe machst.
 

2020 abschließen

Bild von Gerd Altmann auf pixabay.com


 

Aufgabe 2: 2020 abschließen – der Jahresrückblick

 

Jetzt ist es an der Zeit für den Rückblick. Bitte nimm dir dafür etwas Zeit, mach’s dir gemütlich und hol dir etwas zum Schreiben. Der Prozess läuft so ab:
 

1. Schreib auf, was gut gelaufen ist
Dieses Jahr hatte sicher auch gute Seiten! Schreib sie alle auf. Denk auch an Aufgabe 1 und füge hinzu, dass du es geschafft hast, das Jahr zu überstehen.
 

2. Schreib auf, was nicht gut gelaufen ist
Bring es zu Papier und vergiss nicht, die Emotionen zu fühlen, die mit diesen Dingen verknüpft sind. Fühl den Schmerz, den Ärger, die Trauer, den Frust.
 

3. Lass es los
Wenn du das Gefühl hast, dass du soweit bist, nimm das 2. Stück Papier und verbrenn es (sei aber bitte vorsichtig) oder zerreiße es und werfe die Schnipsel in ein fließendes Gewässer wie einen Fluss. Sieh dir an, wie es alles fortgespült wird oder in Rauch aufgeht.

Sehnst du dich wirklich nach einem einfachen Leben?


 

Zusammenfassung:
 

Als ich noch einen stressigen Job in der Stadt hatte, wo ich ständig Überstunden machte, im Stau steckte und im Winter nie die Sonne sah, da habe ich mich gesehnt, ein einfaches Leben zu führen. Ein Häuschen in der Natur, Bücher, Ruhe und Frieden, gesundes Essen.
 

Viele können sich mit diesem Ideal identifizieren. Aber ist das wirklich das Richtige für dich? Was genau ist daran so anziehend?
 

Deine heutige Mission ist es herauszufinden, wie und in welchem Ausmaß du dein Leben vereinfachen solltest.
 
 

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Aufgabe 1: Ein minimalistisches Märchen?

 

Wie bei den meisten Märchen ist auch bei diesem die Realität nicht ganz so ideal. Manche Leute, die wirklich ins Grüne gezogen sind, fühlten sich einsam, haben kein Internet oder sie werden einfach älter und haben niemanden in der Nähe, der sich um sie kümmert.
 

Wie sehr solltest du dein Leben also vereinfachen? Was bedeutet ein einfaches Leben für dich? Ich glaube, dass es hilft aufzuschreiben, was genau dich am einfachen Landleben anzieht. Hier sind ein paar Beispiele, die auf dich zutreffen könnten oder auch nicht:

  • mehr Ruhe
  • mehr Natur
  • weniger Menschen und bedeutungsvollere Verbindungen zu den wenigen
  • weniger Erwartungen
  • kein Stress und Druck

Schreib auch auf – und sei dabei ganz ehrlich – worauf du aus deinem derzeitigen Leben nicht verzichten möchtest. Für mich ist das:

  • ordentliches Internet
  • Kultur (Ausstellungen, Konzerte…)
  • medizinische Versorgung

ein einfaches Leben

Foto von Mike Erskine auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Gestalte dein eigenes einfaches Leben

 

Jetzt hast du einige Hinweise darauf, was du wirklich willst. Viele der Dinge, die du aufgeschrieben hast, sind erreichbar, ohne dass du umziehen musst. Ich denke immer noch, dass ich es eines Tages wahrscheinlich tun werde, aber in der Zwischenzeit habe ich Schritte implementiert, mit denen ich mein derzeitiges Leben vereinfacht habe.
 

Du könntest:

  • ausmisten und Minimalist werden
  • deine Zeit online erheblich reduzieren
  • bewusst den Kontakt mit deinen Lieben intensivieren
  • regelmäßig Zeit in der Natur verbringen.

Lass dir konkrete Schritte einfallen, um diese Dinge umzusetzen, und plane sie für diese Woche. Dann sieh dir an, wie es dir damit geht.

Lerne die hohe Kunst, glücklich zu sein


 

Zusammenfassung:
 

Viele Leute bekommen einen glasigen Blick, wenn ich ihnen erzähle, dass es bei meiner Arbeit im Grunde darum geht, Freude und Glück zu kreieren (dadurch, dass man seinen Leidenschaften nachgeht und seine Bestimmung lebt). Du weißt schließlich, wie es geht, glücklich zu sein, nicht wahr? So schwer ist das ja nicht!
 

In Wirklichkeit ist es das aber. Schwer, meine ich. Frag dich mal, wie du dich gerade fühlst. Dann denk an den heutigen Tag, und die letzten beiden Tage. Wie viel der Zeit hast du damit verbracht, richtig glücklich zu sein?
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, glücklich zu sein.
 
 

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Aufgabe 1: Gewohnheit gegen Glück

 

Es ist kein Zeichen von Versagen, wenn wir nicht so glücklich sind, wie wir das gerne wären. Tatsächlich ist es genau so, wie es gedacht war. Das kommt aus der Evolution.
 

Vor tausenden von Jahren war es überlebenswichtig, dass wir Gefahren schnell erkannten. Wir sind instinktiv so programmiert, dass wir uns auf die negativen Dinge konzentrieren, das hat nichts mit Einstellung zu tun. Das bedeutet auch, dass wir uns bewusst umtrainieren und unsere Gewohnheiten ändern müssen, um glücklicher zu werden, und das erfordert Mühe und Beharrlichkeit.
 

Mit anderen Worten, glücklich sein ist schwer, weil wir es lernen müssen. Es geht gegen unsere Natur!
 

glücklich sein

Foto von Gabrielle Henderson auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Glücklich sein Grundkurs

 

Hier sind ein paar Vorschläge, wie du dich darin üben kannst, glücklicher zu sein.

  • Dankbarkeit. Schreib einmal täglich auf oder denke einfach an drei Dinge, für die du dankbar bist. Empfinde wirklich deine Dankbarkeit.
  • Mach jeden einzelnen Tag etwas, was dein Feuer entfacht. Deine Leidenschaften haben den Aufwand verdient!
  • Knüpfe täglich eine Verbindung zu einem anderen Menschen. Wenn du allein zu Hause bist, sprecht am Telefon oder schick eine persönliche Nachricht.
  • Führe einen täglichen “Check in” mit dir selbst durch. Wenn du nicht ganz glücklich bist, erinnere dich selbst an etwas, das in den letzten 24 Stunden gut gelaufen ist.
  • Mach es dir zur Gewohnheit, “Danke, Leben!” zu sagen (oder Gott oder was immer du magst), wann immer dir etwas Gutes passiert.

Überwinde Deine Stress-Sucht In 5 Schritten


 

Zusammenfassung:
 

Als ich meinen Job aufgab und ans sonnige Mittelmeer zog, um Vollzeit selbstständig zu arbeiten, freute ich mich auf ein einfacheres, entschleunigtes Leben. Nach einigen Monaten wurde mir auf einmal klar, dass ich noch genauso gestresst und beschäftigt war wie vorher.
 

Ich habe schon öfter darüber gesprochen, dass wir heutzutage ständig das Bedürfnis haben, gestresst zu sein. Das ist aber nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine tatsächliche Sucht. Ich bin inzwischen zwar nicht zur Zen-Meisterin geworden, aber ich habe Wege gefunden, mich zu befreien und auf “Entzug” zu gehen, und im Folgenden teile ich sie mit dir.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, wie du deine Stress-Sucht überwindest.
 
 

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Aufgabe 1: Bist du süchtig?

 

Stress ist nicht nur ein Konzept, sondern drückt sich ganz konkret in körperlichen Reaktionen aus. Adrenalin wird ausgeschüttet, unser Puls beschleunigt sich. Wir schwitzen mehr, schlafen weniger und sind sozusagen ständig auf Alarmbereitschaft.
 

Ist ja auch ganz nützlich, wenn wir uns wirklich in einer Gefahrensituation befinden. Als Dauerzustand ist es aber eine Katastrophe. Wir können vom Adrenalin sogar abhängig werden, und als Gesellschaft sind wir das definitiv. Einige der Anzeichen dafür sind:

  • Nur schwer “abschalten” können
  • An die Arbeit denken, wenn du eigentlich Freizeit hast
  • Schlafprobleme oder -störungen
  • Kompensationsverhalten wir zu viel essen, ständig im Fitness-Center o.ä.
  • Endlos vor dem Fernseher sitzen oder durch die sozialen Medien scrollen
  • Sich ständig vornehmen, dass man den Stress bald abbaut

Stress-Sucht

Foto von Katie Treadway auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Überwinde deine Stress-Sucht

 

Gleich vorweg: Es dauert Zeit. Mir scheint es wie jede andere Sucht zu sein – ich brauche einfach Zeit, um mich zu entwöhnen. Hier sind fünf Schritte, die mir geholfen haben.

  1. Eine Uhrzeit am Abend, zu der ich alle Medien abschalte (Fernseher, Internet, Handy)
  2. Viel Zeit, die für meine Leidenschaften reserviert ist
  3. Ausreichend Schlaf
  4. Mindestens einmal pro Woche einen anderen Menschen persönlich treffen
  5. Mindestens einmal pro Woche Zeit in der Natur verbringen

Die “10 Minuten Nichtstun”-Challenge


 

Zusammenfassung:
 

Ich habe das Gefühl, dass ich Alarm schlagen sollte. Wir als Gesellschaft haben die Fähigkeit verloren, untätig zu sein.
 

Ich habe schon öfter von dem Ideal gesprochen, ständig “Busy” und super beschäftigt sein zu müssen. Diesmal meine ich aber keine eigentliche Arbeit, sondern ständige Beschäftigung. Es geht darum, dass wir Nachrichten anhören oder auf unsere Smartphones starren, wann immer wir eine Minute Zeit haben. Unser Gehirn, das ständig mit Reizen stimuliert wird, kommt nicht mit, und das setzt uns unter Stress und macht uns verspannt und letztlich auch krank.
 

Deine Challenge ist heute, 10 Minuten mit Nichtstun zu verbringen.
 
 

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Aufgabe 1: Finde deine Ablenkungspunkte

 

Für mich ist die Gefahr, wenn ich zu Hause bin. Ich sitze bei der Arbeit oft vorm Computer, und manchmal ertappe ich mich dabei, immer noch dort zu sitzen, wenn ich eigentlich nichts zu tun habe. Ich scrolle einfach völlig unbedarft durch die sozialen Medien. Furchtbar.
 

Andere müssen immer den Fernseher oder das Radio im Hintergrund haben. Wartezimmer, Bushaltestellen, Cafés, öffentliche Verkehrsmittel – sie hören ständig Musik oder sehen auf ihre Smartphones oder Tablets.
 

Finde heraus, wo du dich am meisten in Gefahr befindest, diese “Füllmittel” zu benutzen, so wie Smartphone, Fernseher oder auch eine gute alte Zeitschrift. Merk dir diese Dinge.
 

Nichtstun
 

Aufgbe 2: 10 Minuten Nichtstun

 

Dies ist keine einmalige Challenge – es geht darum, mindestens eine Woche lang täglich 10 Minuten lang nichts zu tun. Bist du dabei?
 

So definiert sich “Nichtstun”:

  • keine Musik, Videos, Podcasts und kein Fernseher an
  • nichts mit den Händen tun (wie etwa stricken)
  • keine Meditation oder Schläfchen
  • nichts lesen

Sitz an einem ruhigen Ort. Stell dir den alten Bauern auf der Bank vor seinem Haus vor oder ein romantisches Bild von einem Mädchen, das am Fenster sitzt. Stell dir einen Wecker in 10 Minuten und mach absolut nichts. Nimm wahr, wie du dich dabei fühlst.
 

Als Bonus kannst du versuchen, dieses Nichtstun auf den öffentlichen Raum auszudehnen. Widersteh deinem Smartphone an der Haltestelle oder wenn du allein in einem Café sitzt. Sieh dich um, sieh dir stattdessen die Menschen an. Dein Gehirn und deine Stimmung profitieren davon.