Fehler gehören dazu – 3 Wege, um Versagen zu normalisieren


 

Zusammenfassung:
 

Stell dir ein 10 Monate altes Kind vor, dass sich mühevoll aufrichtet, einen Schritt macht, auf den Hintern fällt und sich dann denkt: “Anscheinend bin ich schlecht im Laufen. Ich überlasse es besser denen, die offensichtlich gut darin sind.” Haha!
 

In Wirklichkeit lernen wir natürlich zu laufen, indem wir’s immer wieder versuchen und so lange hinfallen, bis wir’s irgendwann können und schließlich fast gar nicht mehr fallen. Aber später als Erwachsene versuchen wir auf einmal ganz besorgt, alles richtig zu machen und niemals zu versagen.
 

Diese Haltung zerstört unseren Erfolg und unsere Freude. Deine heutige Mission ist es herauszufinden, warum das so ist, und wie du Versagen normalisieren kannst, um sehr viel glücklicher zu werden.
 
 

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Aufgabe 1: Warum wir Angst haben zu versagen

 

Wie oben erwähnt haben Kleinkinder kein Problem damit, in etwas schlecht zu sein. Wann lernen wir eigentlich, uns für unsere Fehler zu schämen? Antwort: In der Schule.
 

Unser Bildungssystem baut auf dem Bestrafen von Fehlern auf. Denk an jede Klassenarbeit, die du je geschrieben hast: Die Fehler waren mit roter Tinte angestrichen und die Gesamtzahl der Fehler bestimmte die Note! Ist es ein Wunder, dass wir Versagensängste haben?
 

Fehler gehören dazu

Foto von Enhialus auf pixabay.com


 

Aufgabe 2: Fehler gehören dazu

 

Wir wissen alle, Fehler gehören dazu, aber was uns Angst macht, sind nicht unsere Gedanken. Die Versagensangst sitzt tief im Unterbewusstsein und stammt üblicherweise aus der Schulzeit.
 

Es gehört Durchhaltevermögen dazu, das zu überwinden. Hier sind 3 Wege, um es anzugehen:

  1. Gib dir die Erlaubnis zu versagen. Nächstes Mal, wenn du einen Fehler machst, atme tief durch und sage: “Ist schon okay.” Hör auf, dich selbst zu geißeln.
  2. Such dir bewusst etwas, worin du schlecht bist. Manche gehen nicht einmal einer Leidenschaft nach, nur weil sie nicht gut darin sind. Mach etwas schlecht und hab Spaß dabei. Sei eine ungeschickte Anfängerin.
  3. Schaffe sichere Räume für Versagen, auf der Arbeit und zu Hause. Ermutige andere, Fehler zuzugeben und als Chancen für persönliches Wachstum zu betrachten.

Es braucht ein wenig Zeit, bis diese Maßnahmen greifen, aber es ist die Mühe wert. Mit der Zeit wirst du deine Lebensfreude steigern und deinen Willen, etwas Neues auszuprobieren.

Erst Perfektion, dann totale Verweigerung – ist das dein Muster?


 

Zusammenfassung:
 

Ob es nun um gesundes Essen geht, um Sport oder sogar darum, deine Leidenschaft zu priorisieren, viele bewegen sich in einem Teufelskreis. Einmal machen wir alles perfekt, tage-, wochen- oder sogar monatelang, und dann verfallen wir in völlige Erstarrung. Das ist der Zeitpunkt, wo wir alles hinschmeißen, tagelang Netflixserien ansehen und die ganze gute Arbeit wieder zunichte machen.
 

In deiner heutigen Mission lernst du, warum du immer wieder in dieses Muster verfällst und wie du vermeidest, dass es jemals wieder vorkommt.
 
 

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Aufgabe 1: Warum Perfektion nicht perfekt ist

 

“Ich war so glücklich! Ich hatte so viel Energie und konnte mein morgentliches Joggen kaum erwarten,” sagte meine Klientin. Sie verstand einfach nicht, warum sie sich selbst sabotiert und das Joggen wieder aufgegeben hat.
 

Die Gründe für dieses Verhalten sind vielfältig. Womit sie nichts zu tun haben, ist mangelnde Willenskraft oder Intelligenz. Aufgabe 1 a) ist es also, dir endlich selbst zu vergeben!
 

Tatsächlich gibt es psychologische Gründe für dein Verhalten. Wir haben alle tief verwurzelte Glaubenssätze, die aus der Kindheit stammen. Das könnte z. B. die Stimme eines Elternteils oder Lehrers sein, die uns in einen Konflikt versetzt:

  • Wir möchten gern “brav” sein und gehorchen
  • Gleichzeitig möchten wir uns dagegen auflehnen

Wenn sich das ein wenig albern anhört, vergiss nicht, dass es hochbegabte, fähige Menschen gibt, die lang nach ihrem Entzug wieder anfangen zu trinken oder Drogen zu nehmen. Dieses Muster ist ein sehr reales und ernstzunehmendes Hindernis.
 

Perfektion dann Verweigerung

Foto von Brooke Lark auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Durchbreche das Muster von Perfektion, dann Verweigerung

 

Es ist an der Zeit, das zu ändern. Das heißt, dass du auf beide Zustände verzichten musst, auf die Perfektion und dann die Verweigerung. Was tust du also stattdessen?
 

Dieser Prozess hat mehrere Teile. Hier ist eine Liste, damit du loslegen kannst:

  • Lass die verführerische Einfachheit des “Alles ändert sich, sofort!” los. Zu viel auf einmal führt zum Versagen. Setze es stattdessen langsamer um, Schritt für Schritt.
  • Vereinfache den Rest deines Lebens. Reduziere deine Zeit online, sag lästige Verpflichtungen ab.
  • Nimm dir ausreichend Zeit, um zu tun, was immer du willst (inklusive Netflix)
  • Praktiziere regelmäßige Self Care (Selbstfürsorge).
  • Plane Zeit für deine Leidenschaft(en).

Sind das wirklich deine Träume?


 

Zusammenfassung:
 

Ein wichtiger Wert in unserer modernen Gesellschaft ist Individualismus. Fast jeder behauptet, dass er oder sie selbstständig sei und unabhängig von der Meinung anderer.
 

Dieser Wert ist so zentral in unserer Kultur, dass es schwierig für uns ist zu erkennen, in welchem Ausmaß wir eigentlich doch von anderen beeinflusst werden. Deine heutige Mission ist es herauszufinden, wie deine Träume ohne den Einfluss von anderen aussehen.
 
 

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Aufgabe 1: Untersuche deine Träume

 

Um das zu tun, musst du als erstes verstehen, dass du tatsächlich in gewissem Ausmaß ein Produkt deiner Umgebung bist. Bitte mach dir klar, dass das nichts Schlechtes ist; Menschen brauchen andere, um zu überleben und zu gedeihen.
 

Erkenne es an und finde heraus, welcher Teil deiner Träume und Wünsche eventuell von der Gesellschaft beeinflusst wurde. Es geht nicht darum, sie zu eliminieren! Aber es ist wichtig, Klarheit darüber zu gewinnen, woher deine Wünsche kommen.
 

Ein paar Beispiele für gesellschaftliche Normen und die Ziele, die auf ihnen beruhen:

  • Die Familie über alles andere lieben.
  • Deine Leidenschaft finden und damit Geld zu verdienen.
  • Heiraten und Kinder bekommen.
  • Im Job vorankommen und Karriere machen.
  • Materielle Besitztümer wie Haus, Auto, etc.

deine Träume

Bild von Greg Rakozy auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Durch das Unbekannte steuern

 

Wiederum ist es nicht Schlechtes, diese Dinge zu wollen, und macht dich auch nicht zum Schaf. In gewissem Maße ist es Teil der menschlichen Existenz. Wir sind soziale Wesen, und so sehr das unsere Erziehung auch verneint, wir hängen von anderen ab, um unser Überleben zu sichern.
 

Vielmehr ist es so: Wenn dir klar wird, dass du etwas wirklich und wahrhaftig willst, wird es ziemlich unwichtig, ob das auch jemand anders will oder nicht. Du bist dir deiner selbst sicher und fühlst dich ruhig, zentriert, entschlossen.
 

Deine wahren Träume zu finden kann sich zunächst ungewohnt anfühlen, also hab etws Geduld mit dir! Hier sind ein paar Fragen, die du dir selbst stellen kannst, um diese Träume zu finden:

  • Wenn Geld kein Problem wäre und alle Menschen, die du liebst, optimal versorgt wären, wie würde ich meinen Tag verbringen?
  • Wo würde ich leben?
  • Mit wem würde ich leben, wenn überhaupt mit jemandem?
  • Welcher Leidenschaft würde ich nachgehen?
  • Wie würde ich einen Beitrag zur Gesellschaft leisten?

Deine Antworten geben dir Hinweise darauf, wie wirklich bedeutungsvolle Ziele für dich aussehen könnten.

Wie du deine Bestimmung findest, wenn du ziellos bist


 

Zusammenfassung:
 

Oft sagen mir Leute, sie glauben nicht, dass sie eine Bestimmung haben: “Ich bin viel zu ziellos,” oder: “Ich nehme das Leben einfach so, wie es kommt.” Andere haben viele Leidenschaften und können sich nicht vorstellen, dass ihr ganzes Leben in eine einzige Bestimmung passt.
 

Diese Aussagen basieren auf ein paar Missverständnissen, die ich gerne für dich klären möchte. Deine heutige Mission ist es, den Weg zu deiner einzigartigen Lebensbestimmung zu finden.
 
 

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Aufgabe 1: Deine Bestimmung ist nicht das, was du glaubst

 

Mentoren und Coaches setzen oft Bestimmung mit einer Arbeit oder Tätigkeit gleich. Das ist der Grund, warum so viele glauben, dass Bestimmung nichts für sie ist. Sie haben vielfache Interessen und ändern auch mal die Richtung im Leben.
 

Die Sache ist die: Bestimmung ist nicht etwas, das du tust. Stattdessen ist Bestimmung das zugrundeliegende “Warum” für das, was du tust.
 

Andere glauben, dass deine Leidenschaft deine Bestimmung sein müsse, aber das stimmt auch nicht. Der Grund, warum ich empfehle, Leidenschaften zu priorisieren, um deine Bestimmung zu finden, ist ein anderer. Die Freude, die dir deine Leidenschaften bringen, ist auf der gleichen Frequenz (japp, ich rede hier tatsächlich von “good vibrations”, haha!) wie deine Bestimmung. Sie öffnet dich für die richtige Art tiefer Erkenntnis.
 

Bestimmung ziellos

Bild von Hendrik Will auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Von ziellos zu von Bestimmung erfüllt

 

Natürlich geht das Thema noch weiter, und zwar dahingehend, dass wir als Kinder nie lernen, wie man Ziele setzt. Die meisten Leute treiben vor sich hin und reagieren auf das, was ihnen passiert, anstatt das Steuer zu ergreifen und ihr Leben selbst zu gestalten. Das ist etwas, was mich Coaching gelehrt hat, lange bevor ich selbst angefangen habe zu studieren, um selbst Coach zu werden.
 

Zeichen, dass Coaching dir guttun könnte:

  • Du fühlst dich ziellos
  • Es gibt Dinge, die du schon seit langem machen wolltest
  • Du weißt nicht, was deine Leidenschaft ist
  • Du weißt nicht, was deine Bestimmung ist

Deine Bestimmung findest du, indem du es wagst, deine Freude zur Priorität zu machen. Der einfachste Weg, um das zu tun, ist durch deine Leidenschaften, weil du dazu keine anderen Menschen benötigst. Du gestaltest zu 100% deine Freude selbst. Diese reine “Freude”-Energie brauchst du, um deine Bestimmung zu entdecken.
 

Ich wünsche dir eine magische Reise!

Wo “verbringst” du deine Aufmerksamkeit (im Gegensatz zu deiner Zeit)?


 

Zusammenfassung:
 

Ich rege gern Leute dazu an, dass sie mal die Stunden zusammenzählen, die sie in der Woche bei der Arbeit verbringen, und mit Schlafen, Hausarbeit, ihren Leidenschaften und so weiter. Das kann einem ganz schön die Augen öffnen.
 

In Wirklichkeit ist die Sache aber ein wenig komplizierter. Zeit zuzubringen bedeutet nicht unbedingt auch Aufmerksamkeit zu schenken, wie dir jedes tagträumende Schulkind bestätigen könnte. In der Tat ist es viel wichtiger, worauf du deine Aufmerksamkeit und damit auch deine Energie richtest.
 

Deine heutige Mission ist es sicherzustellen, dass du deine Aufmerksamkeit dort hinlenkst, wo sie gut für dich ist.
 
 

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Aufgabe 1: Wo ist deine Aufmerksamkeit?

 

Ich habe ja schon den tagträumenden Schüler erwähnt, aber das geht nicht nur Kindern so. Die meisten von uns haben schon mal auf der Arbeit in einem Meeting gesessen und so getan, als ob wir zuhörten, obwohl wir mit den Gedanken ganz woanders waren – stimmt’s oder hab ich Recht?
 

Weitere Beispiele für dieses Phänomen:

  • Du ist bei der Arbeit und checkst deine sozialen Medien oder planst den Einkauf fürs Abendessen.
  • Vielleicht gehst du deiner Leidenschaft nach, kannst dich aber nicht konzentrieren, weil du in Gedanken ein Beziehungsproblem wälzt.
  • Du bist verliebt und egal, was du tust, kannst du nur an den geliebten Menschen denken.

Keines dieser Beispiele ist übrigens “negativ” gemeint. Sowas kommt einfach vor. Mach dir einfach bewusst, dass deine Aufmerksamkeit nicht unbedingt immer auf dem liegt, was du gerade tust.
 

Aufmerksamkeit und Zeit

Foto von TaniaRose auf pixabay.com


 

Aufgabe 2: Von Zeit und Aufmerksamkeit zur Priorität

 

Die erste Aufgabe hat dir gezeigt, dass du bereits jetzt deine Aufmerksamkeit nicht unbedingt auf das richtest, was du gerade tust. Vielmehr ist sie dort, wo es dir gerade wichtig ist – aber bislang ist das unbewusst geschehen. Aufgabe 2 ist es, diesen Prozess bewusst zu nutzen.
 

Im Schnitt hat ein Leben für 3 bis 4 Prioritäten Platz. Sagen mir mal, du selbst, dein Partner, Kinder und deine Leidenschaft(en). Ich rege an, dass du deine Aufmerksamkeit dorthin lenkst.
 

Ich schlage jetzt nicht vor, bei der Arbeit die Zeit zu verträumen. Was ich sage, ist, dass du nicht mit dem Job “verheiratet” sein solltest, wenn er für dich nicht zu den wichtigsten Prioritäten gehört. Dann kannst du diese Zeit und Aufmerksamkeit/Energie für das verwenden, worauf es ankommt – ohne Schuldgefühle.