Gefühle sind deine Wunderwaffe


 

Zusammenfassung:
 

Als ich mich nach Jahren von meiner hochfunktionalen Depression befreite, war die größte Offenbarung, dass ich wieder fühlen konnte. Es war unglaublich schön, meine Gefühle wieder zu empfinden.
 

Manche argumentieren vielleicht, dass man aber nur positive Gefühle zulassen sollte, weil die auch Gutes in unserem Leben manifestieren. Das tun sie zwar, aber dieses Erlebnis wird nicht beeinträchtigt, wenn du das empfindest, was wir negative Gefühle nennen. In der Tat sind beide Seiten nötig.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, dass deine Gefühle deine Wunderwaffe sind.
 
 

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Aufgabe 1: Das Gute und das Schlechte

 

Viele Menschen sind so stark beeinflusst von der Manifestationsbewegung, dass sie fast schon Angst haben, Traurigkeit oder Wut zu fühlen. Sie fühlen sich wie Versager, wenn sie sich, nun ja, schlecht fühlen.
 

Das ist aber fehl am Platze, denn nur das gesamte Kaleidoskop all deiner Gefühle führt zur vollen Ermächtigung. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum das Zitat aus Glennon Doyle’s Buch Untamed (auf Englisch), “Don’t try to feel better, just try to feel” (“Versuch nicht, dich besser zu fühlen, versuch einfach nur zu fühlen”) mich so stark angesprochen hat.
 

Als ich mich von meinen Gefühlen abschnitt während meiner Depression, habe ich damit die Tiefen verhindert. Gleichzeitig habe ich aber auch die Höhenflüge der Freude verloren, die meine Leidenschaften mit sich bringen (ich bin meinen Leidenschaften damals auch kaum nachgegangen). Sie sind die zwei Seiten derselben Medaille, und zusammen genommen sind all diese Gefühle deine Wunderwaffe.
 

Gefühle sind deine Wunderwaffe
Foto von Sasin Tipchai auf pixabay.com

 

Aufgabe 2: Gefühle ohne Angst

 

Vergiss es, deine Gedanken kontrollieren zu wollen. Es ist möglich, sich sehr wohl aufs Positive zu konzentrieren, aber um das zu tun, musst du auch sein Gegenteil voll erfahren.
 

Das Paradoxe dabei ist: je mehr du Wut, Trauer etc. ablehnst, desto stärker werden sie. Darum fühlt es sich auch so beängstigend an, sie zuzulassen. Wenn der Damm erst mal bricht, kann die Flutwelle in der Tat Angst einflößen, aber nach dieser ersten Welle wird es leichter.
 

Wenn du deine negativen Emotionen zulässt, verlieren sie ihre Macht. Sie fließen durch dich hindurch und verschwinden. Das ermöglicht es dir, dich tatsächlich auf deine Leidenschaften und Freude zu konzentrieren.