Zusammenfassung:
 

Als ich meinen Job aufgab und ans sonnige Mittelmeer zog, um Vollzeit selbstständig zu arbeiten, freute ich mich auf ein einfacheres, entschleunigtes Leben. Nach einigen Monaten wurde mir auf einmal klar, dass ich noch genauso gestresst und beschäftigt war wie vorher.
 

Ich habe schon öfter darüber gesprochen, dass wir heutzutage ständig das Bedürfnis haben, gestresst zu sein. Das ist aber nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine tatsächliche Sucht. Ich bin inzwischen zwar nicht zur Zen-Meisterin geworden, aber ich habe Wege gefunden, mich zu befreien und auf “Entzug” zu gehen, und im Folgenden teile ich sie mit dir.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, wie du deine Stress-Sucht überwindest.
 
 

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Aufgabe 1: Bist du süchtig?

 

Stress ist nicht nur ein Konzept, sondern drückt sich ganz konkret in körperlichen Reaktionen aus. Adrenalin wird ausgeschüttet, unser Puls beschleunigt sich. Wir schwitzen mehr, schlafen weniger und sind sozusagen ständig auf Alarmbereitschaft.
 

Ist ja auch ganz nützlich, wenn wir uns wirklich in einer Gefahrensituation befinden. Als Dauerzustand ist es aber eine Katastrophe. Wir können vom Adrenalin sogar abhängig werden, und als Gesellschaft sind wir das definitiv. Einige der Anzeichen dafür sind:

  • Nur schwer “abschalten” können
  • An die Arbeit denken, wenn du eigentlich Freizeit hast
  • Schlafprobleme oder -störungen
  • Kompensationsverhalten wir zu viel essen, ständig im Fitness-Center o.ä.
  • Endlos vor dem Fernseher sitzen oder durch die sozialen Medien scrollen
  • Sich ständig vornehmen, dass man den Stress bald abbaut

Stress-Sucht

Foto von Katie Treadway auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Überwinde deine Stress-Sucht

 

Gleich vorweg: Es dauert Zeit. Mir scheint es wie jede andere Sucht zu sein – ich brauche einfach Zeit, um mich zu entwöhnen. Hier sind fünf Schritte, die mir geholfen haben.

  1. Eine Uhrzeit am Abend, zu der ich alle Medien abschalte (Fernseher, Internet, Handy)
  2. Viel Zeit, die für meine Leidenschaften reserviert ist
  3. Ausreichend Schlaf
  4. Mindestens einmal pro Woche einen anderen Menschen persönlich treffen
  5. Mindestens einmal pro Woche Zeit in der Natur verbringen