Überwinde Deine Stress-Sucht In 5 Schritten


 

Zusammenfassung:
 

Als ich meinen Job aufgab und ans sonnige Mittelmeer zog, um Vollzeit selbstständig zu arbeiten, freute ich mich auf ein einfacheres, entschleunigtes Leben. Nach einigen Monaten wurde mir auf einmal klar, dass ich noch genauso gestresst und beschäftigt war wie vorher.
 

Ich habe schon öfter darüber gesprochen, dass wir heutzutage ständig das Bedürfnis haben, gestresst zu sein. Das ist aber nicht nur eine Gewohnheit, sondern eine tatsächliche Sucht. Ich bin inzwischen zwar nicht zur Zen-Meisterin geworden, aber ich habe Wege gefunden, mich zu befreien und auf “Entzug” zu gehen, und im Folgenden teile ich sie mit dir.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, wie du deine Stress-Sucht überwindest.
 
 

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Aufgabe 1: Bist du süchtig?

 

Stress ist nicht nur ein Konzept, sondern drückt sich ganz konkret in körperlichen Reaktionen aus. Adrenalin wird ausgeschüttet, unser Puls beschleunigt sich. Wir schwitzen mehr, schlafen weniger und sind sozusagen ständig auf Alarmbereitschaft.
 

Ist ja auch ganz nützlich, wenn wir uns wirklich in einer Gefahrensituation befinden. Als Dauerzustand ist es aber eine Katastrophe. Wir können vom Adrenalin sogar abhängig werden, und als Gesellschaft sind wir das definitiv. Einige der Anzeichen dafür sind:

  • Nur schwer “abschalten” können
  • An die Arbeit denken, wenn du eigentlich Freizeit hast
  • Schlafprobleme oder -störungen
  • Kompensationsverhalten wir zu viel essen, ständig im Fitness-Center o.ä.
  • Endlos vor dem Fernseher sitzen oder durch die sozialen Medien scrollen
  • Sich ständig vornehmen, dass man den Stress bald abbaut

Stress-Sucht

Foto von Katie Treadway auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Überwinde deine Stress-Sucht

 

Gleich vorweg: Es dauert Zeit. Mir scheint es wie jede andere Sucht zu sein – ich brauche einfach Zeit, um mich zu entwöhnen. Hier sind fünf Schritte, die mir geholfen haben.

  1. Eine Uhrzeit am Abend, zu der ich alle Medien abschalte (Fernseher, Internet, Handy)
  2. Viel Zeit, die für meine Leidenschaften reserviert ist
  3. Ausreichend Schlaf
  4. Mindestens einmal pro Woche einen anderen Menschen persönlich treffen
  5. Mindestens einmal pro Woche Zeit in der Natur verbringen

7 Wahrheiten: Wie Du 2020 Freude Erleben Kannst

Aktivismus

Foto von Ehimetalor Akhere Unuabona auf unsplash.com


 

In den letzten Monaten scheint unsere Welt in einem permanenten Krisenzustand zu sein. Wir erleben eine weltweite Pandemie, verlorene Arbeitsstellen und Einkommen, Unruhen in mehreren Ländern. In den USA und anderswo stehen Schwarze auf und verlangen, endlich fair und gleich behandelt zu werden, wobei sie von anderen unterstützt werden. Ich fange lieber gar nicht erst an, von der Klimakrise zu sprechen, wo einige Länder ganz wörtlich im Meer versinken.
 

In den Gesprächen, die ich in den letzten Wochen geführt habe, gab es einige gemeinsame Themen. Meine zahlenden Klienten, aber auch Freunde und wilde Geister, mit denen ich mich unterhalte, fühlen sich abgelenkt und überwältigt. Vielen fällt es schwer, sich auf die Arbeit oder gar ihre Leidenschaft und Freude zu konzentrieren. Andere sind einfach erschöpft von den Kämpfen und der emotionalen Belastung dessen, was sie durchmachen. Fast alle haben das Gefühl, dass es einfach nicht die richtige Zeit ist, um Leidenschaften zu priorisieren. Freude scheint fehl am Platz zu sein.
 

Ich würde dieses Thema gern ein wenig auspacken, weil es viele verschiedene Ebenen hat. Ich nenne sie die 7 Wahrheiten und werde sie wie Salomes 7 Schleier nach und nach abstreifen.
 
 

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1. Freude erleben heißt nicht, dass du nicht mitfühlst

 

Fangen wir mit dem ganz großen Punkt an. Je nachdem, wo du lebst, beobachtest du verschiedene Ungerechtigkeiten und rohes Leiden. Es ist schwierig für einen mitfühlenden Menschen, da wegzusehen, und glücklicherweise ist es auch gar nicht nötig.
 

Mit jemandem zu leiden hilft ihm/ihr überhaupt nicht. Du kannst Aktivist/in sein, wenn du willst, oder Unterschriften sammeln, dich und andere informieren, und trotzdem auch Freude in deinem Leben haben. Es ist nicht alles oder nichts. Deine Freude trägt sogar dazu bei, die Welt zu verbessern, ist also das Gegenteil von egozentrisch (mehr dazu später).
 
 

2. Geh deinen Glaubenssätzen über Leidenschaften auf den Grund

 

In unserem Denken ist eine Überzeugung verwurzelt, dass solche Zeiten keinen Raum für Leidenschaften lassen. Es gibt einen Glaubenssatz, den wir unser ganzes Leben lang von der Gesellschaft aufgesogen haben und der tief in unserem Unbewussten verwurzelt liegt. Das ist der Glaube, dass Leidenschaften und Freude trivial sind und du dich ihnen nur dann widmen darfst, wenn die “wichtigen Aufgaben” erledigt sind.
 

Vielleicht teilst du diesen Glauben nicht bewusst, aber glaub mir, du hast ihn auf irgendeiner Ebene internalisiert. Anstatt ihn zu verleugnen, ist es viel konstruktiver, sich dieser Tatsache bewusst zu werden und dich dem Glaubenssatz offen zu widersetzen, indem du bewusst das tust, was dein Feuer entfacht – auch wenn du dich manchmal dazu treten musst.
 
 

3. Manche Dinge nehmen zeitweilig all deine Energie in Anspruch

 

Das ist etwas, worin die Multi-Passionierten oder Scanner unter uns bereits Experten sind. Der Rest kann von uns lernen! Weißt du, es gibt immer Zeiten, in denen bestimmte Dinge Überhand nehmen. Wenn du gerade ein Baby bekommen hast, wird dieser kleine Mensch die nächsten 1-2 Jahre deiner Zeit und Aufmerksamkeit fast ausschließlich beanspruchen. Wenn eine weltweite Pandemie herrscht, saugt sie viel Aufmerksamkeit und emotionale Energie auf.
 

Multi-Passionierte haben fast immer ein oder zwei (wechselnde) dominante Leidenschaften. Ähnlich müssen wir gerade lernen, uns in diesen Zeiten dem Rest der Welt gegenüber nicht schuldig zu fühlen. Das ist es, was “mit dem Fluss gehen” wirklich bedeutet. Der Trick dabei ist, die Dominanz eines Themas zuzulassen, während wir uns gleichzeitig sanft daran erinnern, auch anderen wichtigen Dingen Zeit zu schenken. Wenn du so willst, geht es darum zu lerenen, wie du erfolgreich Multitasking betreibst.
 
 

4. Du musst deine Energie bewahren

 

Wenn aktuelle Ereignisse oder ein guter Zweck viel Aufmerksamkeit beanspruchen, kann es leicht passieren, dass du dich darin verlierst und dich am Ende völlig übernimmst. Das gilt vor allem dann, wenn du sehr sensibel oder vom Geschehen persönlich betroffen bist.
 

Wilde Geister sind tendenziell mitfühlende Menschen. Daher habe ich in letzter Zeit oft mit Leuten gesprochen, die erschöpft waren, körperlich und emotional. Um diese Erschöpfung zu vermeiden oder dich davon zu erholen ist der erste Schritt, dich an deine körperlichen Grundbedürfnisse zu erinnern. Achte darauf, dass du regelmäßig (und einigermaßen gesund) isst und regelmäßig ausreichend Schlaf bekommst. Es ist erstaunlich, was für einen Unterschied diese Dinge in wenigen Tagen machen können.
 
 

5. Du brauchst Selbstfürsorge und Auszeiten

 

Nach den Notmaßnahmen unter Nr. 4 gehst du noch einen Schritt weiter und erinnerst dich daran, dass du keine Maschine bist. Du brauchst Zeit, um deine Batterien wiederaufzuladen. Schließlich nützt es niemandem, wenn du einen körperlichen oder emotionalen Zusammenbruch hast.
 

Achte darauf, auch mal Abstand zu gewinnen, auch von deinen Liebsten. Du brauchst Zeiten, wo nichts von dir erwartet wird. Das könnte ein Schläfchen sein, ein Spaziergang, ein Schaumbad, ein Abend mit einem guten Buch. Halte dich dabei auch von den Medien fern – inklusive den sozialen. Es ist entscheidend wichtig, regelmäßig abzuschalten, ganz wörtlich, aber auch im übertragenen Sinn.
 
 

6. Menschliche Beziehungen sind wichtiger denn je

 

Wir sollen uns isolieren, aber das heißt nicht, dass wir einsam sein müssen. In manchen Ländern ist es inzwischen wieder erlaubt, Freunde zu treffen. Nutze die Gelegenheit, ein tiefes persönliches Gespräch zu führen und Freunde zu umarmen. Wenn du dich noch immer in der Isolation befindest, nimm über das Telefon oder Skype/Zoom Kontakt zu Freunden auf, und wenn du mit der Familie oder einem Partner zusammenlebst, achte darauf, bedeutende Gespräche zu führen und auch mal einfach zusammen Spaß zu haben.
 

Freude erleben

2020 Freude erleben. Foto von Noah Silliman auf unsplash.com


 

7. Freude erleben hilft, die Welt zu heilen

 

Verstehe, dass du dazu beiträgst, die Welt zu heilen. Das geschieht nicht nur, indem du aktiv teilnimmst und deine Stimme erhebst, sondern auch durch deine Energie. Darum ist es wichtig – nicht nur für dich, sondern auch für die anderen – dass du dir bewusst Zeit nimmst, um dich auf deine Leidenschaften zu konzentrieren.
 

Wenn deine Seele Feuer fängt, strahlt sie die höchstmögliche Frequenz aus, Freude und Liebe. Sieh dich um: ist es nicht das, was die Welt momentan am nötigsten braucht? Das heißt nicht, dass du die sehr realen Probleme spirituell umschiffst, denn wie bereits erwähnt geht es hier nicht um alles oder nichts. Du kannst Verantwortung übernehmen und deinen Teil beitragen, während du trotzdem Zeit findest, um die Freude deiner Leidenschaft zu spüren.
 

In der Tat ist das nicht nur möglich, sondern nötig. Das ist unsere Aufgabe derzeit. Sie ist nicht einfach, aber wichtig, denn hier lernst du vielleicht die entscheidende Überlebenstechnik für das Jahr 2020. Sie lehrt dich nicht nur zu überleben, sondern aufzublühen, und damit trägst du dazu bei, die Welt zu heilen.