Wie du eine Leidenschaft priorisierst, mit der du kein Geld verdienst


 

Zusammenfassung:
 

Alle reden davon, eine Leidenschaft zum Einkommen zu machen. Und das kann in der Tat sehr erfüllend sein; ich kenne viele Menschen, die das sehr erfolgreich betreiben. Ich selbst verdiene mein Einkommen mit einer meiner Leidenschaften – Coaching.
 

Die echte Herausforderung beginnt jedoch, wenn eine Leidenschaft nicht deine Einkommensquelle ist. Meine Klienten sagen oft, dass es sich so anfühlt, als ob ihre Loyalität geteilt ist zwischen ihrem Job und ihren Leidenschaften.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, wie du eine Leidenschaft priorisierst, die nicht dein Einkommen ist.
 
 

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Aufgabe 1: Sollte deine Leidenschaft dein Einkommen sein?

 

Der erste Schritt ist es, Klarheit über das zu erreichen, was für dich am besten funktioniert. Viele glauben, dass eine Leidenschaft ihre Karriere oder ihr Business sein muss, wenn sie sie ernst nehmen wollen. Das ist aber eine stark einschränkende Sichtweise, die aus unserer materiellen Welt herrührt.
 

Du bist nicht dein Job. Wenn du nun Vollzeit-ForscherIn oder AkademikerIn werden willst, oder SchauspielerIn oder MusikerIn auf der Bühne, dann ist das toll. Aber wenn du deiner Leidenschaft lieber in Ruhe und Frieden nachgehen möchtest, dann heißt das noch lange nicht, dass du sie nicht priorisieren solltest.
 

Leidenschaft priorisieren

Foto von Omar Medina Films auf pixabay.com


 

Aufgabe 2: Eine “Hobby”-Leidenschaft priorisieren

 

Wir müssen uns abgewöhnen, “nur ein Hobby” zu sagen. An einer Leidenschaft ist nichts “weniger als”, wenn sie dir kein Geld einbringt – im Gegenteil würde ich argumentieren, dass es mehr Leidenschaft benötigt dranzubleiben, wenn der zusätzliche Anreiz durch die Bezahlung wegfällt!
 

Drei Dinge müssen vorhanden sein, um das erfolgreich umzusetzen:

  1. Ein Job mit gesunden Grenzen, Arbeitslasten und -zeiten,
  2. Jede Menge Selbstfürsorge und Zeit für dich und deine Lieben,
  3. Zeit, die nur für deine Leidenschaften bestimmt ist.

Hast du schon mal ein Leidenschaften-Date mit dir selbst gemacht (ähnlich wie Julia Camerons Artist Date)? Du umwirbst deine Leidenschaft wie einen Menschen, in den du verliebt bist, indem du dich von deiner besten Seite zeigst und ihr deine volle Aufmerksamkeit schenkst. Spiel mit diesem Konzept. Verlieb dich und dann halte die Flamme lebendig – so wie du es in einer Beziehung zu einem Menschen machen würdest.

Deine Leidenschaft Priorisieren, Obwohl Du Schlecht Darin Bist?


 

Zusammenfassung:
 

Hast du den Artikel über die 107-Jährige gesehen, deren Kunst sie gerade die 2. Pandemie ihres Lebens überleben ließ? Als ich das sah, dachte ich: ‘Jeder, der meine Arbeit immer noch für flauschig-idealistisch hält, sollte das lesen.’
 

Vielleicht sagst du: “Aber ihre Bilder hängen im Smithsonian und ich bin Amateurin.” Worauf ich antworte, dass es nicht das Smithsonian war, das ihr das Leben gerettet hat, sondern ihre Leidenschaft.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, warum es unwichtig ist, wie gut du in deiner Leidenschaft bist – und warum es doch auch wichtig ist.
 
 

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Aufgabe 1: Versteh, warum es nicht wichtig ist

 

Du solltest deine Leidenschaft priorisieren, weil alles gut und wertvoll ist, richtig? Antwort: Ja schon, aber worauf ich hier hinauswill, geht noch wesentlich tiefer. Hier ein paar Gründe, weil es nichts ausmacht, ob du Anfängerin bist oder einfach nicht besonders gut in deiner Leidenschaft:
 

  • Uns wird eingetrichtert, dass etwas nur wertvoll ist, wenn es Geld einbringt. Diese Einstellung zerstört unsere Welt und unsere Seele.
  • Freude wertzuschätzen zeigt auch, dass du die Mühe wert bist.
  • Es ist beängstigend, aber unendlich befreiend, etwas zu tun, worin du so richtig schlecht bist.

Leidenschaft priorisieren

Foto von Anna Kolusyuk auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Versteh, warum es doch wichtig ist

 

Auf manche Weise ist es eben doch wichtig, wie gut wir sind, wenn wir unsere Leidenschaft priorisieren. Es ist nur nicht das, was du glaubst.
 

Wenn du Leidenschaft empfindest, folgt daraus, dass dir diese Sache wichtig ist. Du willst ihr gerecht werden, ob es nun ein Studienfeld ist, eine Kunst oder ein Kunsthandwerk oder eine Sportart. Die Erwartung, ein Profi zu werden, kann entmutigend wirken, aber daran zu arbeiten, selbst besser zu werden, ist eine bereichernde Erfahrung.
 

Es liegt in der Natur des Menschen – und in der Natur der Natur – ständig zu lernen und wachsen. Konkurriere nicht mit anderen, sondern mit deiner bisherigen Leistung.
 

Es ist egal, ob du Anfängerin bist oder schon seit Jahrzehnten dabei und einfach nicht besonders talentiert. Solange du dich weiterhin verbesserst, machst du etwas richtig. Das hält deine Leidenschaft wach und richtet dich an deiner Lebensbestimmung aus.