Die “10 Minuten Nichtstun”-Challenge


 

Zusammenfassung:
 

Ich habe das Gefühl, dass ich Alarm schlagen sollte. Wir als Gesellschaft haben die Fähigkeit verloren, untätig zu sein.
 

Ich habe schon öfter von dem Ideal gesprochen, ständig “Busy” und super beschäftigt sein zu müssen. Diesmal meine ich aber keine eigentliche Arbeit, sondern ständige Beschäftigung. Es geht darum, dass wir Nachrichten anhören oder auf unsere Smartphones starren, wann immer wir eine Minute Zeit haben. Unser Gehirn, das ständig mit Reizen stimuliert wird, kommt nicht mit, und das setzt uns unter Stress und macht uns verspannt und letztlich auch krank.
 

Deine Challenge ist heute, 10 Minuten mit Nichtstun zu verbringen.
 
 

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Aufgabe 1: Finde deine Ablenkungspunkte

 

Für mich ist die Gefahr, wenn ich zu Hause bin. Ich sitze bei der Arbeit oft vorm Computer, und manchmal ertappe ich mich dabei, immer noch dort zu sitzen, wenn ich eigentlich nichts zu tun habe. Ich scrolle einfach völlig unbedarft durch die sozialen Medien. Furchtbar.
 

Andere müssen immer den Fernseher oder das Radio im Hintergrund haben. Wartezimmer, Bushaltestellen, Cafés, öffentliche Verkehrsmittel – sie hören ständig Musik oder sehen auf ihre Smartphones oder Tablets.
 

Finde heraus, wo du dich am meisten in Gefahr befindest, diese “Füllmittel” zu benutzen, so wie Smartphone, Fernseher oder auch eine gute alte Zeitschrift. Merk dir diese Dinge.
 

Nichtstun
 

Aufgbe 2: 10 Minuten Nichtstun

 

Dies ist keine einmalige Challenge – es geht darum, mindestens eine Woche lang täglich 10 Minuten lang nichts zu tun. Bist du dabei?
 

So definiert sich “Nichtstun”:

  • keine Musik, Videos, Podcasts und kein Fernseher an
  • nichts mit den Händen tun (wie etwa stricken)
  • keine Meditation oder Schläfchen
  • nichts lesen

Sitz an einem ruhigen Ort. Stell dir den alten Bauern auf der Bank vor seinem Haus vor oder ein romantisches Bild von einem Mädchen, das am Fenster sitzt. Stell dir einen Wecker in 10 Minuten und mach absolut nichts. Nimm wahr, wie du dich dabei fühlst.
 

Als Bonus kannst du versuchen, dieses Nichtstun auf den öffentlichen Raum auszudehnen. Widersteh deinem Smartphone an der Haltestelle oder wenn du allein in einem Café sitzt. Sieh dich um, sieh dir stattdessen die Menschen an. Dein Gehirn und deine Stimmung profitieren davon.