Wann Du Positives Denken Vermeiden Solltest


 

Zusammenfassung des Video-Inhalts:
 

Bitte, was? Immerhin hast du doch ständig von mir gehört, dass du im Leben glücklicher und produktiver bist, wenn du dich aufs Positive konzentrierst.
 

Dazu stehe ich auch. Aber ich möchte noch einmal den Irrglauben bekämpfen, dass man gnadenlos positiv sein muss, um Erfolg zu haben oder etwas zu erreichen. Abgesehen davon, dass es nicht umsetzbar ist, ist es auch nicht gesund oder förderlich für dein Wohlbefinden.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, wann und wie du positives Denken am besten einsetzt.
 
 

Um eine ausführlichere schriftliche Version des Videos/Artikels auf Deutsch zu erhalten, melde dich für den Wild Spirits Newsletter an! Du bekommst wöchentlich kostenlose Coaching-Zauber, Ressourcen und exklusive Anbegote. Füll einfach das Formular aus:
 






Wild Spirits News

Du erhälst eine wöchentliche Email und kannst
jederzeit abbestellen. Deine Daten sind sicher.


 

Aufgabe 1: Lerne, wann du positives Denken vermeiden solltest

 

Im Folgenden sind zwei Beispiele für Situationen, in denen positives Denken mehr schadet als nutzt.
 

  1. Katastrophen. Jemand, der dir nahe steht, ist gestorben. Ein Erdbeben hat dein Haus zerstört. Wenn das Leben so richtig brutal wird, vergiss die “keep smiling”-Strategie. Emotionen zu unterdrücken schadet deiner Psyche, also lass deine Gefühle zu. Alle. Hol dir Hilfe, wenn nötig.
  2. Psychische Krankheiten. Du kannst mit positivem Denken keine Depressionen überwinden. Depression ist nicht nur eine schlechte Stimmung, die du “überwinden” musst, und andere psychische Krankheiten oder Trauma genauso wenig. Gesteh dir die Zeit und den Raum zum Heilen zu, und wiederum, such dir die Hilfe, die du brauchst.

 

positives Denken

Foto von Simone Viani auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Entwickle eine positive Einstellung

 

Wo positives Denken Platz hat, ist im Alltag und bei alltäglichen Problemen. Es kostet Zeit, eine Einstellung zu entwickeln, bei der du gewohnheitsmäßig die positive Seite siehst, aber es ist nicht etwas, womit du entweder auf die Welt kommst oder nicht. Es ist lernbar. Hier sind drei Wege, um damit anzufangen.
 

  1. Dankbarkeit: Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, um Dankbarkeit zu empfinden.
  2. Vorsicht, Spalte: Nutz den berühmten Zwischenraum zwischen dem, was passiert, und deiner Reaktion darauf (das Konzept stammt von Viktor Frankl, um bewusst einen positiven Ansatz zu wählen.
  3. Das große Bild: Ein Problem erscheint jetzt vielleicht überwältigend, aber frag dich, wie du es in einem Jahr sehen wirst.

 

Gewohnheiten bilden sich nur mit der Zeit. Bleib dran, und dein Leben sowie deine Gefühle werden sich verwandeln.