3 Säulen für ein glückliches, stressfreies Leben

ein glueckliches Leben
 

Ein glückliches Leben ist wahrscheinlich eines der subjektivsten Konzepte, die wir Menschen haben. Das Thema fasziniert Forscher, und trotzdem kommen Studien wieder und wieder zu wenig schlüssigen Ergebnissen. Im besten Fall erhalten wir eine Reihe stark widersprüchlicher Beschreibungen – das Glück, so heißt es, sei gleichbedeutend mit Freude oder Erfüllung, sogar Errungenschaften, aber auch Zufriedenheit und Sorglosigkeit.
 

Ich war noch nie fähig, es bei “Es ist halt bei jedem individuell unterschiedlich” zu belassen. Es gibt durchaus Merkmale, die viele Konzepte vom Glücklich sein gemeinsam haben, und die möchte ich dir gern vorstellen. Und weil ich nun mal professionell mit meinen Klienten Glück erschaffe, teile ich außerdem, was ich gelernt habe und was ich die “3 Säulen” eines glücklichen Lebens nenne, das völlig frei von Stress ist.
 
 

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Was heißt glücklich sein?

 

Die Veröffentlichungen zum Thema Glück scheinen in zwei Kategorien zu fallen. Die erste könnte man mit “Glück ist Handeln” zusammenfassen. Das sind Forscher, die darauf aufmerksam machen, dass die glücklichsten Menschen tendenziell diejenigen sind, die aktiv ihr Leben gestalten. Das ergibt sicher Sinn, wenn du mal daran denkst, wie rastlos und unbehaglich man sich fühlt, wenn man zu viel Zeit am Computer oder Smartphone verbringt. Du kannst dich nicht glücklich denken; du musst auch ganz konkret etwas tun.
 

Die andere Kategorie besteht aus den Leuten, die betonen, dass glücklich ein Zustand ist und keine Tätigkeit. Auch das ist wahr. Alles Handeln der Welt kann dich nicht glücklich machen, wenn du nicht auch einen Kern von Glücksempfinden in dir hast. In der modernen Welt ist es üblich, jede Minute mit Aktivität anzufüllen, bis zur dauerhaften Erschöpfung. Das ist bestimmt nicht der Weg zum Glück!
 

Dann gibt es natürlich auch noch mich, die ich ständig von Leidenschaften und Bestimmung spreche. Ich weiß mit Bestimmtheit, dass Leidenschaften glücklich machen, und das ist eine der “gesündesten” Arten von Glück. Ein Gefühl von Bestimmung und sich seiner Bestimmung bewusst zu sein, verstärkt dieses Gefühl. Aber das ist noch nicht alles.
 

drei Säulen
 

Die 3 Säulen für ein glückliches Leben

 

Durch meine persönliche und auch meine jahrzehntelange Coaching-Erfahrung sind mir ein paar Dinge aufgegangen. Eines davon ist, dass es uns tatsächlich glücklich macht, wenn wir unsere Leidenschaften priorisieren, aber auch, dass es nur kurze Zeit funktioniert, diese Leidenschaften unseren ohnehin übervollen Kalendern einfach hinzuzufügen.
 

Warum? Weil dazu strenges Zeitmanagement und eiserne Disziplin gehören, was Stress verursacht und daher a) dem Glücksgefühl nicht zuträglich und b) nicht auf lange Sicht durchhaltbar ist.
 

Die Lösung, die ich geschaffen und über die Jahre verfeinert habe, setzt an drei Punkten an. Ich nenne sie die “3 Säulen” für ein glückliches, stressfreies Leben. Sie bestehen aus:
 

Säule #1: Leidenschaft(en)

Das ist der offensichtliche Punkt. Zeit und “Kopf” zu schaffen, um wirklich zu priorisieren, was unser Feuer entfacht, erhöht dein Glücksempfinden ganz erheblich. Du wirst vor Energie platzen. Was Leidenschaften außerdem noch so großartig macht, ist die Tatsache, dass sie dir alleine gehören und daher nicht von einem anderen Menschen oder äußeren Umständen abhängen.
 

Säule #2: Self Care

Du brauchst regelmäßig Zeit, um dich um dich selbst zu kümmern, sei es nun mit einer Massage, einem Spaziergang im Grünen, Yoga oder einem Schaumbad. Self Care – Selbstfürsorge – muss nicht teuer sein, sondern erfordert nur, dass du etwas für dein Wohlbefinden tust. Man könnte sagen, dass die Self-Care-Säule alle aktiven Beiträge zu deiner Wellness einschließt.
 

Säule #3: Auszeit

Das ist der Punkt, den wir gerne übersehen und/oder vernachlässigen. Auch Leidenschaften können zum Burnout führen, wenn du dich nicht ausruhst. Auszeit ist Zeit, die du damit verbringst, die Füße hochzulegen und ein Buch zu lesen, ein Schläfchen zu machen oder einen Film anzusehen. In der Tat sind der Definition von Auszeit keine Grenzen gesetzt, außer dass du nicht “produktiv” sein solltest. Auszeit ist das, was wir oft als Faulenzen bezeichnen, obwohl es in Wahrheit ein wichtiger Teil des Produktivitätszykluses ist.
 

Das alles ist leichter gesagt als getan. Die meisten meiner Klienten sagen, dass sie unmöglich noch mehr Zeit freimachen können, wenn sie bei mir mit einem Coachingprogramm anfangen. Es ist aber immer möglich – und ich behaupte, dass es auch nötig, sogar lebensrettend ist – zu entschleunigen und das Leben zu vereinfachen.
 

Das ist eine Entwicklung, die jeden Aspekt deines Lebens mit einbezieht, von Familie und Beziehungen bis zu den Finanzen. Du wirst einige harte Entscheidungen treffen müssen, aber auch freier atmen, während das Adrenalin in dir langsam abklingt und du dich entspannst. Glaub mir, diese Arbeit ist die Mühe wirklich wert.
 

Das zu tun, ermöglicht dir ein Gleichgewicht zwischen den 3 Säulen und dem Rest deines Lebens und – was noch wichtiger ist – schafft Raum für Freude. Dann beginnst du dich wirklich glücklich zu fühlen.
 

Der wahre Grund, warum du zu beschäftigt für deine Leidenschaft bist

zu beschäftigt
 

Ich habe oft gesagt, es sei nicht wahr, dass wir keine Zeit für unsere Leidenschaften haben (sogar auf der Startseite dieser Website!), und dazu stehe ich auch. Warum scheint dann der Titel dieses Artikels dem zu widersprechen? Die Antwort lautet, weil wir unser Leben mit Aktivität vollstopfen.
 

Einfach ausgedrückt hätten wir alle Zeit der Welt, wenn wir nicht wild entschlossen wären, jede Minute des Tages mit Tätigkeiten auszufüllen. Das ist nicht mal unsere “Schuld”! Wir leben einfach in einer Welt, die von uns verlangt, dass wir universell tätig und präsent sind. Und weil wir es gar nicht anders kennen, glauben wir, dass es schon immer so gewesen ist.
 

Was wäre, wenn ich dir sagte, dass das eigentlich ein relativ neues Phänomen ist? Was wäre, wenn ich dir sagte, dass es auch heute noch möglich ist, zu einem ruhigeren, gesünderen Lebensrhythmus zurückzukehren?
 
 

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Wie früher die Arbeit verteilt war

 

Natürlich war die Situation von Land zu Land verschieden, aber wo ich herkomme – Westeuropa – gab es bis vor ca. 100 Jahren feste soziale Strukturen. In erster Linie gab es eine strenge Klassengesellschaft.
 

Als Mann in der Aristokratie hattest du vielleicht einen Job als Anwalt oder Geschäftsmann. Adelige Frauen kümmerten sich um den Haushalt, aber nicht, indem sie einen Lappen in die Hand nahmen! Vielmehr leiteten sie die Diener an, überwachten deren Arbeit und stellten Menüpläne zusammen.
 

Sowohl Männer als auch Frauen der Oberklasse gingen dem nach, was man heutzutage Leidenschaften nennt, wie etwa Klavierspielen, Malen oder Handarbeiten. Im Gegensatz dazu verrichteten die unteren Schichten die ganze harte Arbeit in Haus und Garten und zogen außerdem die Kinder des Adels auf. Natürlich mussten sie sich auch um ihre eigenen Kinder und den Haushalt kümmern und waren daher zu beschäftigt, um einer Leidenschaft nachzugehen. Mit wenigen Ausnahmen stammen alle berühmten Komponisten, Maler und Schriftsteller dieser Jahrhunderte aus der wohlhabenderen Schicht.
 

Hausarbeit
 

Wir sind sowohl Herrschaften als auch Dienstboten

 

Es war ein schrecklich ungerechtes System. Eine unserer größten Errungenschaften ist, dass wir heute im Prinzip eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft haben (auch wenn es daran noch viel zu verbessern gibt). Wir übersehen aber oft, dass wir heutzutage von uns selbst erwarten – und die Gesellschaft erwartet es ebenfalls – dass wir die Arbeit sowohl der historischen Oberschicht als auch die der Unterschicht verrichten.
 

Die meisten Menschen haben einen Job, der eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Stunden am Tag einnimmt. Zu Hause kümmern sie sich dann um die Kinder sowie die Haus- und Gartenarbeit. Zusätzlich sollen sie sich gut in Form halten und ein buntes Freizeitleben führen, während sie außerdem ihren Leidenschaften nachgehen. Wir finden das “normal”.
 

Mittlerweile hat sich seit ca. der Industriellen Revolution ein Ideal durchgesetzt, das besagt, dass wir so beschäftigt wie möglich sein sollten. Wir glauben, dass harte Arbeit eine Tugend ist, nach der jeder streben sollte. Zwar werden wir ermutigt, unseren Leidenschaften nachzugehen, aber gleichzeitig ist es nicht akzeptabel, sie zu priorisieren oder gar als wichtiger einzustufen als die erwähnte harte Arbeit.
 
 

Wir sind zu beschäftigt, weil wir uns selbst ausbeuten

 

Bevor ich zu viel Kritik für die obigen Gedanken ernte, möchte ich dir versichern, dass ich hier ganz bewusst ein Bild in sehr groben Zügen zeichne und dass die Wirklichkeit früher wesentlich nuancierter war. Meine Hauptargumente bleiben aber bestehen. Wir haben ohne Hinterfragen akzeptiert, dass unsere heutige Lebensweise richtig ist und so, wie das Leben eben sein sollte. Wir sind so daran gewöhnt, zu beschäftigt zu sein, dass wir allen Alternativen mit Argwohn oder offenem Spott begegnen.
 

Mit anderen Worten, wir haben für unsere Freiheit gekämpft und so viel erreicht – Demokratie, Beteiligung, Gleichheit (wiederum, noch liegt zwar vieles im Argen, aber im Vergleich zur Situation vor ein paar hundert Jahren sind wir sehr weit gekommen) – nur um uns selbst mit unseren verinnerlichten Erwartungen zu versklaven. Wir verlangen von uns die Arbeit, die früher von Dienern erledigt wurde, sowie auch die Arbeit, die damals der Oberschicht vorbehalten war. Hinzu kommen noch Hobbies und Leidenschaften. Dabei erwarten wir, dass wir das alles leicht schaffen und glücklich sind.
 

Was wir stattdessen geschaffen haben, ist ein Leben in ständiger Erschöpfung. Wir werden ein permanentes vages Gefühl nicht los, dass wir nicht gut genug seien, denn wir sind einfach zu beschäftigt. Unser Selbstwertgefühl ist so niedrig, dass jeder, der auch nur in einem einzigen Lebensbereich mehr erreicht als wir, uns sofort das Gefühl gibt, als ob wir versagt hätten und uns neidisch werden lässt.
 

zu beschäftigt
 

Die innere Revolution

 

Das Bedürfnis dazuzugehören finden wir lächerlich. Wir betrachten es als Schwäche, dabei ist es ein tiefer Instinkt, der von unserem Selbsterhaltungstrieb stammt. Für den größten Teil der Geschichte waren wir von der “Herde” abhängig. Heute betrifft diese Abhängigkeit vor allem die Gefühle, weil wir soziale Kontakte brauchen. Sie spielt aber immer noch eine große Rolle in unserer geistigen und körperlichen Gesundheit und sollte nicht unterschätzt werden.
 

Trotzdem ist es nicht mehr tödlich, der Meinung der Mehrheit zu widersprechen. Bezüglich der erwähnten Zustände würde ich sogar sagen, dass du das tun musst, wenn du ein glückliches, erfülltes Leben führen willst.
 

Ich habe so viele Viedeos und Artikel zu diesem Thema veröffentlicht! Ich wiederhole es deshalb so oft, weil es immer schwierig bleibt, gegen den Strom zu schwimmen, egal wie lange du es schon tust. Du musst deine Energie und dein Wohlbefinden schützen und wieder und wieder Freude und Leidenschaften bewusst wählen. Darum biete ich diese Inhalte kostenlos an.
 
 

Nie wieder zu beschäftigt für deine Leidenschaften

 

Du musst nicht alles selbst machen. Zum Beispiel musst du nicht die ganze Hausarbeit allein erledigen. Ich bin alleinstehend und kinderlos und habe eine Putzfrau. Könnte ich die Arbeit selbst machen? Na klar! Will ich das? Nein! Ich spare mir meine Zeit und Energie lieber dafür auf, dass ich als bestmögliche Version von mir für meine Klienten dasein kann. Dazu gehört auch viel Ruhe und Auszeit – genau wie es alle Berufstätigen in der Geschichte bis zum frühen 20. Jahrhundert gehalten haben.
 

Erteile dir selbst die Erlaubnis und genieße die Freiheit, Zeit und Raum für die Dinge zu haben, auf die es ankommt. Zeit für dich, deine Lieben und deine Leidenschaft(en). Das ist nichts weniger als eine Revolution, und darum widme ich mein Leben und meine Arbeit Menschen, die es wagen wollen. Wenn du bereit für den Wandel bist, dann melde dich bitte.

Kannst – und solltest – du jeden Tag motiviert sein?


 

Zusammenfassung:
 

Vor einigen Jahren entdeckte ich, wie wirkungsvoll es ist, mein Leben um meine Leidenschaften herum zu zentrieren. Ich war inspirierter und motivierter denn je und ausgesprochen glücklich.
 

Wenn ich heutzutage mal weniger Lust habe oder mir einen gemütlichen Tag zu Hause mache, gibt es Leute, die etwas herablassend lächeln. “Wo sind denn jetzt deine Freude und Leidenschaften?” werde ich gefragt, was natürlich heißen soll, dass ich so ziemlich permanent glücklich sein sollte, wo ich doch den Schlüssel zum Glücklichsein gefunden habe.
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, warum du nicht täglich motiviert sein kannst – oder solltest – und wie du trotzdem deine Freude maximierst.
 
 

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Aufgabe 1: Jeden Tag motiviert?

 

Es ist ein reines Gerücht, dass sich manche jeden Tag großartig fühlen. Leider ist es ein Gerücht, dass sich hartnäckig hält und geglaubt wird. Damit geht ein Gefühl einher, dass man versagt, wenn man sich eben mal nicht super-motiviert oder inspiriert fühlt.
 

Du bist ein menschliches Wesen, und jede Emotion zu erleben, die es gibt, ist kein Versagen – auch Müdigkeit und Motivationslosigkeit. Es gehört einfach dazu! Aber auch, wenn du das verstehst, kann es schwierig sein, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man lustlos ist. Versuch dir bewusst immer wieder dafür zu vergeben.
 

Niemand ist jeden Tag motiviert. Das ist übrigens auch etwas Gutes, denn wir brauchen ja alle auch Pausen und Ruhe. Hör auf deine Bedürfnisse und erfülle sie, soweit du kannst.
 

jeden Tag motiviert
 

Aufgabe 2: Maximiere deine Freude und Glücksgefühle

 

Du kannst zwar nicht immer in Topform sein, aber du kannst definitiv die Zeit maximieren, in der du dich großartig fühlst. Hier sind drei Wege, um das zu erreichen:
 

Plane regelmäßige Auszeiten. Warte nicht, bis dir die Puste ausgeht. Du kannst auch an deinen Leidenschaften ausbrennen! Daher plane regelmäßige Selbstfürsorge und Ruhezeiten.
 

Mach deine Leidenschaften leicht zugänglich. Bewhare deine Handarbeitsmaterialien nicht im obersten Regalfach auf und deine Sportausrüstung im Speicher – halte sie griffbereit und priorisiere deine Zeit für Leidenschaften.
 

Halte deine Leidenschaften “frisch”. Probiere regelmäßig etwas Neues aus oder nimm an einem Kurs teil, und knüpfe Kontakte mit anderen. Auch die größte Leidenschaft kann schal wirken, wenn du deinen Ansatz nie änderst.
 

3 Gründe, warum du auf der Stelle trittst und dich schlecht fühlst

dich schlecht fuehlst
 

“Wenn wir nicht die Richtung ändern, werden wir dort ankommen, wohin wir gehen.” -Anonym (oft fälschlich Laotse zugeordnet)
 

Mit wem ich auch spreche, alle scheinen überzeugt zu sein, dass sie als einziger Mensch auf der Erde planlos sind. Die anderen sehen ja auch alle so glücklich und beherrscht aus (Instagram-Fotos lügen nicht, oder? Oder??)! Da muss man sich für seine eigene Richtungslosigkeit schämen.
 

Die Wahrheit? Wir haben alle zu kämpfen und fühlen uns mitunter machtlos, vor allem, wenn wir unser Leben gerne ändern würden.
 

Es gibt jedoch Wege, um Veränderungen zu erleichtern. Sie sind nicht immer besonders elegant oder schön, aber wenn sie unser Leben auf genau die Art und Weise verbessern, wie wir es wollen, sollten wir sie da nicht zumindest in Betracht ziehen?
 

Im Folgenden beschreibe ich drei erprobte Techniken, um dir selbst nicht mehr im Weg zu stehen und dich nicht länger schrecklich zu fühlen. Eine Warnung, bevor ich beginne: Diesen Artikel zu lesen führt nicht zu Veränderung. Nur die Umsetzung der empfohlenen Schritte macht einen Unterschied.
 
 

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Gründe, warum du auf der Stelle trittst #1: Die Alles-oder-Nichts-Haltung (mit der du dich garantiert schlecht fühlst)

 

Wenn du je versucht hast abzunehmen, bist du mit dieser Einstellung sicher vertraut. In der ersten Woche hälst du dich genauestens an den Plan und verlierst ein paar Pfunde. Toll! In der nächsten Woche bist du eingeladen. Auf der Party wirst du irgendwann schwach und isst einen Teller Kartoffelsalat. Dann denkst du: “Jetzt ist es sowieso schon egal!” und machst mit Gegrilltem weiter und isst am Ende noch jede Menge Dessert.
 

Wenn du’s beim Kartoffelsalat belassen hättest, wäre es kein Problem gewesen. Weil du aber innerlich aufgegeben hast, nachdem deine perfekte “Strähne” unterbrochen war, hast du die Fresstour unternommen und vermutlich alles wieder zugelegt, was du vorher abgenommen hattest.
 

Ich habe einen Hang zum Dramatischen und liebe daher einschneidende Veränderungen. Nichts inspiriert mich mehr als Pläne zu schmieden und Listen zu schreiben und mir auszumalen, wie ich von jetzt ab alles richtig machen werde. Es hört sich so verlockend an! Egal jedoch, ob es sich um Essen, Sport, Leidenschaften oder etwas anderes handelt – dieser Ansatz ist zum Scheitern verurteilt.
 

Als ich aber nach 15 Jahren ohne Klavier wieder angefangen habe, habe ich zunächst nur 15 Minuten am Tag dafür freigeräumt und die Übezeit allmählich aufgestockt. Wann immer ich keine Lust zum Üben habe, greife ich wieder auf die 15 Minuten zurück.
 

Verstehst du? Der Gedanke sind Babyschritte. Du kannst alles in kleinen Schritten machen. 10 Minuten Bücherregal abstauben ist besser als gar nicht abzustauben. Eine gesunde Mahlzeit am Tag ist besser als keine. Eine kurze Nachricht an eine Freundin zu schicken ist besser als gar kein Kontakt.
 

“Ganz oder gar nicht” ist einer der dümmsten, schädlichsten Sprüche, die ich kenne. Schmeiß ihn raus und fang stattdessen mit 5 oder 10 Minuten Veränderung am Tag an. In einem Monat wirst du dich nicht wiedererkennen.
 

sich schlecht fühlen

Foto von Fernando Jorge auf unsplash.com


 

Gründe, warum du auf der Stelle trittst #2: Dir selbst zu viel zumuten

 

Oft rate ich meinen Klienten, sich von historischen Persönlichkeiten inspirieren zu lassen. Fast jede Kunst, jedes Fachgebiet und jede Disziplin hat ein paar Giganten in seiner Geschichte, die Unvorstellbares geleistet oder großartige Kunstwerke geschaffen haben.
 

Zweifellos waren das große Geister und starke Persönlichkeiten – aber sie hatten auch Unterstützung. Die meisten dieser Künstler – vor allem Männer, weil Frauen oft der Weg zur Kunst versagt war – hingen von Ehefrauen (oder Müttern) und/oder Dienstboten ab, die sich um sie kümmerten.
 

Ein Dichter des 19. Jahrhunderts arbeitete sicher an seinen Worten, aber weißt du, was er nicht tat? Seine Klamotten waschen (oder Geschirr spülen), Essen kochen, das Haus saubermachen, zum Yoga gehen, die Kinder von der Schule abholen, an Elternabenden teilnehmen, frisches Obst und Gemüse auf dem Bio-Markt kaufen, …
 

Ich will hier keine Errungenschaften schmälern. Ich sage nur, dass du dich vielleicht nicht mehr schlecht fühlen solltest, weil du keine Opern komponierst, wenn sogar Mozart, der oft Geldprobleme hatte, eine Frau und Dienstboten hatte, die sich um seine vielen Kinder kümmerten, so dass er komponieren, dirigieren und proben und generell das Leben eines Vollzeit-Musikgenies führen konnte.
 

Was kannst du heute tun, im 21. Jahrhundert?

  1. Dein Leben radikal vereinfachen und alles rausschmeißen, was nicht überlebensnotwendig für dich oder deine Familie ist.
  2. Hilfe suchen. Ich weiß nicht, warum es so verpönt ist, zumindest ein- oder zweimal im Monat eine Putzfrau ins Haus kommen zu lassen. Das kostet nicht die Welt und ist es wert, verglichen mit der Verminderung deines Stresslevels.

Wir haben uns vielleicht an Multitasking gewöhnt, aber das heißt noch lange nicht, dass es uns guttut. Je mehr du vereinfachst und dich fokussierst, desto mehr werden diese fokussierten Tätigkeiten gedeihen. Als Bonus hast du Seelenfrieden und ein gutes Gefühl.
 
 

Gründe, warum du auf der Stelle trittst #3: Mit mehr Kontrolle anstatt mit mehr Leichtigkeit reagieren

 

Das Leben ist unberechenbar und absolut jeder sieht sich manchmal unerwarteten Ereignissen gegenüber. Wenn etwas schiefgeht oder auch nur nicht wie erwartet läuft, ist unser erster Impuls, uns noch stärker festzuhalten. Wir versuchen, ein Gefühl der Sicherheit zurückzugewinnen, indem wir Kontrolle ausüben. In 90 % der Fälle geht das gnadenlos schief.
 

Warum ist es unnütz, mit Kontrolle zu reagieren?

  1. Es erhöht den Stress. Unvorhergesehenes ist an sich schon verunsichernd. Anstatt uns zu beruhigen, macht uns der Versuch, Kontrolle auszuüben, nur noch angespannter und erhöht den Druck auf uns.
  2. Es ist nutzlos. Das Leben ist gewöhnlich stärker als wir. Wir können unmöglich alle Risiken unter Kontrolle halten. Dumm gelaufen, wie man so schön sagt. Stell dir vor, du schwimmst im Meer und auf einmal kommen große, wogende Wellen auf dich zu. Versuchst du das Meer anzuschreien, dass es sich beruhigen soll, oder wäre es vielleicht besser, dich von den Wogen auf- und abtragen zu lassen, bis sie nachlassen?
  3. Es lenkt deinen Fokus um. Du hast nur über eins Kontrolle – dich selbst. Du kannst dir die Umstände nicht aussuchen, nur deine Reaktionen auf das, was passiert. Darauf solltest du dich konzentrieren; das ist der Bereich, der deine Mühe und Energie verdient.

Was kannst du stattdessen tun? Wenn dich das Leben mal wieder in den Treibsand setzt, lass einfach los. Reagiere mit Leichtigkeit. Abhängig von der Situation kann du außerdem einige oder alle der folgenden Dinge tun:

  • finder heraus, wo du helfen kannst
  • sei gut zu dir selbst
  • finde den Humor in der Situation
  • sei flexibel und bereit, deine Pläne zu ändern.

Dass das Leben uns einen Strich durch die Rechnung macht, ist mehr die Regel als die Ausnahme. Lerne, mit Leichtigkeit auf den Wellen zu surfen, dann findest du mit der Zeit womöglich sogar Spaß an der Unsicherheit.
 

Wie du die Wissensflut bewältigst


 

Zusammenfassung:
 

Neulich las ich einen Artikel über “Wissensmanagement”, was in Firmen anscheinend immer wichtiger wird. Dort sammelt sich viel Information an, doch wie macht man sie für die richtigen Leute zum richtigen Zeitpunkt zugänglich? Dazu benötigt man ein System.
 

Das hat mich nachdenklich gemacht: Das gleiche Problem haben auch wir als Individuen. Wir können fast alles online finden und lernen, aber wie behalben wir den Überblick?
 

Deine heutige Mission ist es zu lernen, wie man die Wissensflut bewältigen kann und wie du das für deine Leidenschaft nutzt.
 
 

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Aufgabe 1: Universalgenie oder Spezialistin?

 

Das ist die uralte Frage. Solltest du dir eine Niche suchen, in der du Expertin wirst, oder ein gutes Allgemeinwissen anstreben? Die Antwort ist so individuell wie wir alle.
 

Eine “Scanner”-Persönlichkeit möchte sicher über mehrere Gebiete Bescheid wissen. Dein Wissen wird aber nicht so tief gehen wie bei jemandem, der sich auf nur ein einziges Gebiet spezialisiert. Beide Ansätze werden in der Gesellschaft gebraucht; beide haben ihren Platz. Finde heraus, was zu dir passt, und versuche nichts zu erzwingen.
 

die Wissensflut bewaeltigen

Foto von Meelika Marzzarella auf unsplash.com


 

Aufgabe 2: Die Wissensflut bewältigen

 

Es schadet nie, offen für Wissen aus verschiedenen Gebieten zu sein. Wenn du dich aber spezialisieren möchtest, dann konzentriere dich vor allem auf das eine Gebiet, das dein Feuer entfacht. Wie organisierst du dann aber all das Wissen?
 

Vor allem, wenn es um Leidenschaften geht, kann es einem das Herz brechen, wenn wertvolle Tipps verloren gehen, weil man sie entweder nicht aufgeschrieben hat oder vergessen hat, wo. Daher ist es hilfreich, ein System zu entwickeln. Ideen dafür sind etwa:

  • Leg dir ein Notizbuch zu, in dem du Ideen aufschreibst.
  • Einmal im Monat sortierst du diese in Form von Dokumenten im Computer.
  • Führe einen Kalender. Du behälst Informationen besser, wenn dein Gehirn nicht damit beschäftigt ist, sich an den nächsten Termin beim Zahnarzt zu erinnern!

Jetzt hast du die Informationen zur Hand. Nun legst du ein oder zwei Dinge fest, auf die du dich im kommenden Monat konzentrierst. Im nächsten Monat bestimmst du sie neu.